Billerbeck „Es ist ein einzigartiger Erfolg“

Billerbeck. Spannung liegt in der Luft – die Nervosität ist vielen Billerbeckern anzumerken. Kein Wunder, schließlich steht die Verkündung des Titels „Sportler des Jahres“ kurz bevor. Alle schauen gespannt zu Bürgermeisterin Marion Dirks, die am Rednerpult steht, die Sieger auszeichnen und den Pokal übergeben wird. Sie zählt erst die Erfolge auf – im Publikum wird währenddessen getuschelt und geraten, welche Person gemeint sein könnte. Die Spannung löst sich auf einen Schlag: „Herzlichen Glückwunsch an die Sieger des Westfälischen Vierkampf-Championats: Shona Benner, Greta Holtmann, Pauline Weitkamp und Johanna Weitkamp“, verkündet Marion Dirks gleich mehrere Gewinnerinnen. Es sind vier Reiterinnen des Zucht-, Reit- und Fahrvereins (ZRuFV) Billerbeck.

Von Leon Seyock

„Damit haben wir nicht gerechnet. Es ist ein einzigartiger Erfolg“, sagt Johanna Weitkamp kurze Zeit später mit dem Pokal in der Hand. Damit ist nicht nur eine Sportlerin geehrt worden, sondern gleich eine ganze Mannschaft, die sich für das Training bei Maria Terbrack bedankt. Trainer Dr. Thomas Benner freut sich über die Auszeichnung. „Wir wollen den Heimvorteil am Wochenende nutzen“, kündigt er an. „Natürlich steht die Titelverteidigung ganz oben.“ Denn: Kommendes Wochenende ist der ZRuFV Gastgeber des Westfälischen Vierkamp-Championats.

Grund zum Jubel hatte auch Markus Lanfer. „Ich weiß, dass er ein Mensch ist, der gerne im Hintergrund die Fäden zieht. Umso mehr hat er es heute verdient, mal im Vordergrund zu stehen“, sagt Marion Dirks. Lanfer wurde für seine beachtlichen Leistungen und Erfolge als Schiedsrichter mit dem Titel „Sportler des Jahres“ ausgezeichnet.

Die Ehrungen mit rund 100 Teilnehmern in der Alten Landwirtschaftsschule sind locker über die Bühne gegangen. Insgesamt wurden 143 Sportler geehrt. Für eine gemütliche Atmosphäre sorgte zwischendurch Brian O’Gott. Mit Gitarre und Gesang brachte er „Jenseits von Schweden“, angelehnt an ein bekanntes Möbelhaus, zum Besten. Der tägliche Wahnsinn, der dort erlebt wird, hat er auf lustiger Weise verpackt. Oder das Märchen von der verfrorenen Prinzessin, das er mithilfe von Ortsschildern erzählte.

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