Billerbeck
155 072 Stunden für das Ehrenamt

Billerbeck. 155 072 Stunden Bereitschaftszeit haben die ehrenamtlichen Mitglieder des DRK-Ortsvereins Billerbeck im vergangenen Jahr geleistet. „Ohne das DRK wären wir nicht auf so hohem Niveau“, betont die erste Vorsitzende Marion Dirks nicht ohne Stolz und hebt die gute Notfallversorgung hervor. Die Mitgliederversammlung des DRK im vereinseigenen Heim war gut besucht. Unter den Gästen waren auch Christoph Schlütermann und Dirk Musholt vom Kreisverband Coesfeld.

Donnerstag, 26.04.2018, 17:14 Uhr

Geehrte, Vorstand und Kreisvorstand des Deutschen Roten Kreuzes sind auf das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitgloeder in Billerbeck stolz. Foto: Iris Bergmann

Letzterer hatte die Aufgabe, Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften vorzunehmen. So bekamen Matthias Bröker und Henning Wiesmann Urkunde und Anstecknadel für zehnjährige DRK-Zugehörigkeit. Stefan Grüter ist seit 15 Jahren dabei, Daniel Lanatowitz 20 Jahre, Anneliese Majewski 30 Jahr, Marion Hansel 35 Jahre und Dieter Pohlmann gar 45 Jahre beim DRK aktiv.

Positiv war auch der Bericht, den Andrea Büscher über die Aktivitäten des Jugendrotkreuzes vortrug. Nachwuchsprobleme gibt es nicht: „Wir haben einen guten Zulauf“, freute sie sich. So sind die Kinder bei der auf drei Jahre angelegten bundesweiten Kampagne „Was geht mit Menschlichkeit?“ dabei, haben beim Kreativwettbewerb mitgemacht und einen Preis gewonnen und waren auch beim Landeswettbewerb in Höxter in erster Hilfe erfolgreich. Bernadette Nattler und Anja Terbeck gaben einen kurzen Einblick in die Arbeit der beiden DRK-Kindertageseinrichtungen „Oberlau“ und „Johann Heermann“, deren Leiterinnen sie sind. Petra Krois stellte sich an dem Abend als Leiterin der dritten DRK-Einrichtung „Berkelbande“ vor, die im August mit 20 Kindern im Souterrain des ehemaligen Realschulgebäudes in Betrieb gehen wird.

Gemeinschaftsleiter Henning Wiesmann hatte jede Menge Zahlen auf Lager, die deutlich machten, welch großen Einsatz die DRK’ler über das Jahr für das Allgemeinwohl leisten: 352 ehrenamtliche Stunden standen sie für die 1032 Blutspender parat. „Die Zeit für die Vor- und Nachbereitung ist jeweils nicht mitgerechnet“, fügt Wiesmann hinzu. Es gab unter anderem noch 500 Stunden Tätigkeit in der Kleiderkammer, 120 Stunden für „Essen auf Rädern“. 18 Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wurden besucht, was mit 2776 Stunden zubuche schlug. Beeindruckend: 75 Einsätze oder 908 Stunden im Sanitätswachdienst sowie 400 Stunden Einsatz als „First Responder“. „Das sind 74 Einsätze und die meisten davon konnten wir schon im neuen Einsatzfahrzeug machen“, betonte Wiesmann.

Zu den Regularien der Versammlung gehörte der Kassenbericht von Frank Morawe. Paul Löhring und Michael Wiesmann bescheinigten korrekte Kassenführung. Patrick Wöstmann wurde von der Versammlung als stellvertretender Rotkreuzleiter bestätigt. Der Abend schloss mit einem Vortrag von Christoph Schlütermann über die DRK-Kindertageseinrichtungen im Kreis Coesfeld.

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