Billerbeck
IG Friedhofstraße hofft auf Klärung

Billerbeck. Nein, sagt Rainer Salomon, Sprecher der Interessengemeinschaft (IG) Friedhofstraße. „Wir wollen uns nicht komplett verweigern.“ Aber die in der IG zusammengeschlossenen Anlieger (nicht alle sind dabei) möchten von der Verwaltung überzeugende Argumente, warum ihre Straße im Rahmen des Innenstadtumbaus barrierefrei ausgebaut werden soll und welche Kosten in einem solchen Fall auf sie zukommen. Sie werden also ganz besonders engagiert die Bürgerbeteiligung zum Innenstadtumbau am Dienstag begleiten.

Montag, 04.06.2018, 09:06 Uhr

Die Friedhofstraße braucht keinen Umbau, findet die Mehrheit der Anlieger, die sich in der Interessengemeinschaft zusammengeschlossen hat. Sie wartet auf klärende Gespräche – vielleicht auch über einen Kompromiss. Foto: Ulrike Deusch

Um 19 Uhr beginnt in der Mensa des Don-Bosco-Schulgebäudes die Versammlung, in der es vorrangig um die Abstimmung der Planung für Lilienbeck, Mühlenstraße und Ludgeristraße (bis Hagen) gehen soll. Die Stadt möchte bekanntlich den nächsten Antrag auf Mittel aus der Städtebauförderung stellen. Mit einbezogen in das Paket sind aber auch Schulstraße und Friedhofstraße.

Die Mehrheit der Anlieger an der Friedhofstraße sieht nicht nur keine Notwendigkeit für einen Ausbau, sie hadert auch damit, dass sie deutlich höher zu Kasse gebeten würde, da es sich bei der Friedhofstraße nicht um eine Erschließungsstraße, sondern um eine reine Anliegerstraße handelt. Ihre Kritik hatten sie bereits vor Monaten deutlich gemacht, auch in früheren Bürgerversammlungen.

Gleichwohl wären die Anlieger zu Kompromissen bereit, versichert Salomon, der bereits einen intensiven Schriftverkehr mit Bürgermeisterin Marion Dirks geführt und auch das Gespräch mit den Ratsfraktionen gesucht hat. Das Argument der Stadt, dass Kosten erst berechnet werden könnten, wenn es eine abgestimmte Planung gebe, kann Salomon nicht nachvollziehen. Auch dass die Maßnahme an der Friedhofstraße frühestens im Jahr 2020 spruchreif wird und noch genügend Zeit für weitere Abstimmungen besteht, beruhigt die IG nicht. Sie erhofft sich von der Bürgervesammlung klärende Aussagen.

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