Brand des Pavillons verschärft Raumsituation für Kreuzschule / Grundsanierung bis Spätsommer 2018 Abriss in den Sommerferien

Coesfeld. Für die Kreuzschüler wird nach den Osterferien eine spannende Zeit anbrechen. Nach dem Brand des Pavillons müssen sie enger zusammenrücken und der geplante Umbau der Schule wird die Situation nach den großen Ferien noch weiter verschärfen.

Von Uwe Goerlich
Brand des Pavillons verschärft Raumsituation für Kreuzschule / Grundsanierung bis Spätsommer 2018 : Abriss in den Sommerferien
Der angebrannte Pavillon, bei dieser Montage im Hintergrund zu sehen, macht Uwe Dickmanns (l.) und Klaus-Jürgen Sundermann vom städtischen Fachbereich Bauen vor allem wegen der damit einhergehenden Raumnot in der Kreuzschule Sorgen. Montage: ugo Foto: az

Eines steht fest: in diesem Schuljahr wird kein zusätzlicher Raum dort geschaffen werden können. Das erklärten Uwe Dickmanns und Klaus-Jürgen Sundermann vom städtischen Fachbereich Bauen gestern auf Anfrage unserer Zeitung. Sie sind froh, wenn die beauftragte Firma es hinbekommt, zum neuen Schuljahr sechs Container für eine ebensolche Anzahl von Klassen betriebsfertig auf dem Gelände bereit zu stellen. Die waren als Auffangräume für die Zeit des im Sommer beginnenden großen Um- und Anbaus der Hauptschule (Kostenvolumen etwa vier Millionen Euro) gedacht, der wohl bis Herbst kommenden Jahres dauern wird.

Nachdem also für diese Phase mühsam Lösungen gefunden worden sind, verschärft sich die Situation durch den Verlust des alten Pavillons mit seinen sieben Räumen erheblich. Die Gespräche mit der Gebäude-Versicherung laufen zwar noch. Klar ist laut Dickmanns aber bereits: „Die Stadt wird auf einem erheblichen Kostenanteil hängen bleiben.“

Eine Sanierung des angekokelten und durchfeuchteten Gebäudes kommt laut Sundermann keinesfalls in Frage. So bleibt nur der Abriss (aufwändig wegen Asbest) und eine Ersatzbeschaffung. Und weil auch die Stadt die vorgeschriebenen Genehmigungsverfahren für Abriss und Neubau zu beachten hat, wird die Abrissbirne wohl kaum vor den Sommerferien geschwungen. Verschwinden sollten die alten Container ohnehin – nur eben eigentlich erst nach dem großen Umbau.

Direkt nach den Osterferien werden sich nun die Verantwortlichen der Stadt mit der Schulleitung zusammen setzen, um vertretbare Lösungen für die Unterrichtszeiten zu finden. Klar ist auf jeden Fall schon jetzt: Die Kreuzschüler werden künftig noch enger zusammenrücken müssen.

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