Bezirksausschuss benennt fünf Vertreter für Auftakt / Alle Bürger werden beteiligt Startschuss für Dorfentwicklung

Lette. Es war so etwas wie ein Startschuss für die Dorfentwicklung, die in der jüngsten Sitzung des Bezirksausschusses fiel. Unter breiter Beteiligung der Bürger soll im nächsten Jahr die Weichenstellung für die Zukunft Lettes erfolgen. Ein erstes, vorbereitendes Treffen mit Vertretern eines bereits beauftragten Planungsbüros wird Mitte Januar stattfinden.

Von Uwe Goerlich
Bezirksausschuss benennt fünf Vertreter für Auftakt / Alle Bürger werden beteiligt: Startschuss für Dorfentwicklung
Eine Initialzündung für die Dorfentwicklung soll von der Modernisierung des Heimathauses im Jahr 2018 ausgehen. Larissa Bomkamp soll die Koordination des Projektes übernehmen. Foto: az

Dabei handelt es sich um „planinvent“ aus Münster, dessen Experten sich mit folgenden Vertretern des Heimatvereins sowie des Bezirksausschusses treffen werden: Bernhard Kestermann, Michael Quiel, Holger Weiling, Horst Schürhoff und Paul Zumbült.

Bis September sollen dann in mehreren Etappen die notwendigen Schritte gemacht werden, um Lette zukunftsfähig zu machen. Dazu gehört neben der Erfassung von Daten zur Bestimmung des Status vor allem die Beteiligung der Bürger, um gemeinsame Ziele festzulegen. „Wie soll das Dorf aussehen und was muss getan werden, um die Ziele zu erreichen“, brachte es Erster Beigeordneter Thomas Backes von der Stadtverwaltung auf den Punkt.

Für das Projekt, das offiziell den sperrigen Titel „Dorfinnen-Entwicklungkonzept“ trägt, liegt ein Föderbescheid des Landes vor. Damit ist nicht nur die Finanzierung des Planungsbüros gesichert, sondern auch einer koordinierenden Vewaltungsmitarbeiterin. Dabei handelt es sich um die Stadtplanerin Larissa Bomkamp, die somit ab Januar vom Berkel- ins Dorfprojekt hinübergleiten wird. Nach einer öffentlichen Auftaktveranstaltung sollen Bürger sowie Vertreter von Vereinen und Verbänden in Arbeitskreisen in das Projekt einbezogen werden.

Die Resonanz im Bezirksausschuss war durchweg positiv. Paul Zumbült (Pro Coesfeld) appellierte, „die Chance zu nutzen“ und Richard Bolwerk (CDU), „das Projekt jetzt mit Leben zu füllen.“

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