Coesfeld Parkdecks und Fußwege nötig

Coesfeld. Viele Autofahrer werden künftig auf ihrem Weg in die Stadt wohl längere Fußwege in Kauf nehmen müssen. Grund ist nicht nur die bald anstehende Sperrung der Marktgarage aufgrund weiterer Arbeiten an der Bernhard-von-Galen-Straße. Dem Vernehmen nach soll es auch Überlegungen geben, das in die Jahre gekommene Parkhaus fürs Krankenhaus zu ersetzen.

Von Uwe Goerlich
Coesfeld: Parkdecks und Fußwege nötig
Gut und kostenfrei parken lässt es sich zwischen Rekener Straße und Bahngleisen. Wenn der Gehsteig bald nicht mehr vor dem Bauzaun (Pfeil) endet, ist man auch ruck, zuck in der Innenstadt. Foto: ugo

Weiterer Druck kommt durch das neue Leben im alten Postgebäude auf den Kessel. Die dort einziehenden Dienstleister und Geschäfte (Tedi, Netto) werden für mehr Autos sorgen, deren Fahrer um die rar gesäten Stellplätze konkurrieren. Nach Informationen unserer Zeitung gibt es für diesen Bereich noch keine konkrete Lösung für dieses Problem, nachdem das dort angedachte Parkhaus-Projekt erst einmal geplatzt ist.

So wird es für viele Autofahrer zwangsläufig auf längere Fußwege von und zu innenstadtnahen Parkplätzen hinauslaufen. Beispielsweise vom großen Parkplatz hinter dem Konzert Theater oder der neuen Anlage zwischen der Rekener Straße und den Gleisen. Die wird schnell an Attraktivität gewinnen, wenn das Dienstleistungsgebäude auf der Ecke erst mal fertig ist und der Gehweg nicht mehr vor dem Bauzaun endet. Allerdings wird das neue Leben im Gebäude auch für Parkplatzkonkurrenten sorgen. Zumindest derzeit gibt es dort aber meistens genügend freie Plätze.

Nicht vorbeikommen wird die Stadt wohl daran, die vom Rat im Rahmen des beschlossenen Parkraumkonzepts vorgesehenen Parkdecks an der Mittelstraße und am Marienring zeitnah zu realisieren. Die Bäder- und Parkhausgesellschaft (Tochter der Stadt) müsste die dafür nötigen Grundstücke von der Stadt erwerben. Bringen würde das gut 120 zusätzliche Plätze.

Alternativ kommt laut Parkraumkonzept noch eine Fläche am Buchholzweg in Frage (Holtwicker Straße raus und dann hinter der Bahn links). Dort könnten nach Einschätzung der Stadtplaner 25 Plätze entlang der Gleise entstehen. Denkbar freilich, dass es dort aber bald Konkurrenz durch die neue, nahe gelegene Ausländerbehörde geben wird.

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