Coesfeld Von Dauerlösung keine Rede

Coesfeld. Schon fast ein Jahr lang werden vier Klassen des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs in Containern unterrichtet.

Von Ulrike Deusch
Coesfeld: Von Dauerlösung keine Rede
Vier Klassen sind in den Containern untergebracht. Sie werden auch im kommenden Schuljahr weiter genutzt. Ob sie danach noch benötigt werden, ist derzeit offen – auch, ob es dann Alternativen geben könnte. Foto: az

Dass das – wie gerüchteweise zu hören ist – ein Dauerzustand werden soll, stimmt aber nicht. „Wir haben eine Genehmigung für zwei Jahre, also bis August 2019, dann werden wir schauen, ob eine Verlängerung nötig ist“, sagt Christoph Hüsing, Sprecher des Kreises Coesfeld, der Träger des Berufskollegs ist.

Nach den Sommerferien 2017 hatte das „Oswald“ bis dahin zusätzlich genutzte Klassenräume in der ehemaligen Jakobischule frei machen müssen, weil das Gebäude bekanntlich umfangreich saniert und durch einen Neubau erweitert wird. Anschließend zieht die Martin-Luther-Grundschule vom Köbbinghof ins erweiterte Jakobischulgebäude ein.

Wie das Architekturbüro Puppendahl in Olfen, das für den Umbau der Jakobischule verantwortlich zeichnet, auf Anfrage mitteilte, beginnen die Arbeiten an der Jakobischule im Mai.

Ob die 18 Container auf dem Schulhof des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs auch nach dem Sommer 2019 noch benötigt werden, wird sich dann entscheiden.

In der Tendenz sind die Schülerzahlen eher rückläufig, teilte Kreissprecher Hüsing mit.

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