Junge Szene Der Schwarze Spiegel geht in die vierte Runde

Black Mirror malt erschreckende Szenarien einer nahen, technologie- affinen Zukunft.

Von Allgemeine Zeitung
Junge Szene: Der Schwarze Spiegel geht in die vierte Runde
Nicht für schwache Nerven ist die vierte Staffel der Netflix-Serie Black Mirror. Foto: az

Die Britische Anthologie-Sendung Black Mirror hat vor allem eins, wenn man die Serie bei Netflix streamt: Suchtpotenzial. Selbst für Nicht-Anhänger düsterer Serien mit gesellschaftskritischem Touch ist Black Mirror ein Spektakel zum Anfassen, das einen zeitweise vergessen lässt, dass man eigentlich vor einem Bildschirm, und nicht in ihm drin sitzt. Von einem außer Kontrolle geratenen, psychopathischen Star Trek Fan, über Tinder 2.0 und ein Museum, das eher Horrorkabinett ist – die vierte Staffel bietet eine unglaubliche Bandbreite an technologischem Horror für den Zuschauer, der realer nicht scheinen könnte. Selbst die Feel-Good-Folge „Hang the DJ“ jagt einem bei dem Gedanken, in errechneten Beziehungen zu stecken, bis ein Algorithmus den „perfekten Partner“ gefunden hat, einen Schauer über den Rücken.

Doch Vorsicht ist geboten: Black Mirror ist nichts für schwache Nerven und nicht umsonst ab 16 Jahren – auch, wenn es nicht so scheint: Jede einzelne Folge hat absolutes Albtraumpotenzial und vielleicht sind sie gerade deshalb so fesselnd… Für Black Mirror gilt, wie für so viele Serien eine absolute Original-Ton-Empfehlung und es heißt: Zurücklehnen und in den Techno-Horror eintauchen. Kim Kösters

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