Darup Kinder werden in Spielzeug-Bergen fündig

Darup. „Mama, kann ich das hier haben?“ Eine kleine Polizeistation aus Kunststoff darin hatte es dem Jungen angetan. Es war aber auch einfach zu verführerisch, was sich den großen und kleinen Besuchern auf dem Second-Hand-Markt in den Räumen der Daruper Grundschule bot. Das Organisationsteam des Fördervereins der Sebastian-Grundschule hatte wieder ganze Arbeit geleistet und ein breit gefächertes Angebot akquiriert. Erstmalig hatten sie auch ein kleines Rahmenprogramm erstellt: Einen Sponsorenlauf für die Kinder.

Von Iris Bergmann
Darup: Kinder werden in Spielzeug-Bergen fündig
Foto: az

Ab Sonntagmittag war emsiges Treiben und Gewusel in der und um die Grundschule herum. Drei große Klassenräume voll mit Spielzeug aller Art: Angefangen von Kinderbüchern, Puzzles aus Holz oder niedliche Stofftiere für die ganz Kleinen bis hin zu Barbiepuppen, Playmobil und sonstigen angesagten Spielsachen für die älteren Kinder.

Kinderkleidung in allen Größen wurde in der Turnhalle geboten. Hier war indes die Motivation der kleinen Besucher nicht so groß: Kleidung anprobieren machte keinen Spaß. Sie testeten lieber die Fahrräder, Roller oder Skateboards, die dort zum Kauf lockten. „Papa, guck mal, das fährt viel besser als meins,“ meinte ein kleiner Experte.

Und wenn die eine oder andere Mama mal ganz in Ruhe bummeln wollte, so gab es für den Filius oder die Tochter andere Beschäftigungen: Auf dem Schulhof konnten sich die Kids an Spielgeräten und mit einem Fußball austoben. Für die Mädchen war das Ponyreiten auf der kleinen Wiese vor der Schule der absolute Hit. Nach dem Shoppen gab es zur Stärkung für Groß und Klein deftige Bratwurst und eine große Kuchenauswahl.

Die letzte halbe Stunde des Second-Hand-Marktes war sportlich ausgelegt. Dirk Teichmann vom Orga-Team gab den Anpfiff zum ersten Sponsorenlauf. Rund 60 Jungen und Mädchen der Grundschule hatten sich dazu angemeldet. Im Vorfeld suchten sie sich in der Familie Sponsoren, die ihnen pro gelaufener Runde einen bestimmten kleinen Betrag spendeten. Die Runde um die Schule betrug 500 Meter und so mancher Sportler rannte, was das Zeug hielt und sammelte bis zu 13 Runden.

Die Organisatoren waren am Ende total überrascht. „Wir hatten die Kinder echt unterschätzt,“ gab Dirk Teichmann lachend zu. Durch das eingenommene Geld kann das geplante Zirkus- und Ritterprojekt der Schule bald realisiert werden. Aber, und das betont der erste Vorsitzende des Fördervereins Thorsten Kramer: „Ohne die engagierten Eltern, die Schulleitung, Hausmeister, Lehrer, die Feuerwehr und die freiwilligen Helfer könnten wir solch eine Veranstaltung nicht stemmen.“

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