Erstmals 140 Kinder in der Fußballschule / Größtes Camp im Kreis / Heute Abschlussspiel gegen Trainer „Wow: Diese Beteiligung ist Rekord“

Gescher. Dieses Camp hat „das gewisse Etwas.“ Wie anders ist zu erklären, dass Gescher alle Jahre wieder das größte Fußballferiencamp kreisweit auf die Beine stellen kann? Und auch diesmal hat sich der SV Gescher in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Westmünsterland und dem Verein Erlebniswelt Fußball e.V. selbst überboten: 140 Kinder im Alter zwischen 5 und 13 Jahren, darunter zahlreiche Mädchen, tummeln sich seit Dienstag bis Donnerstagnachmittag auf den Fußballfeldern im Druckerei Kersten Sportpark am Ahauser Damm. Damit wurden die Anmeldezahlen des Vorjahres erneut leicht überboten.

Von Helene Wentker
Erstmals 140 Kinder in der Fußballschule / Größtes Camp im Kreis / Heute Abschlussspiel gegen Trainer : „Wow: Diese Beteiligung ist Rekord“
140 Kinder machen mit beim Fußballcamp im Druckerei Kersten Sportpark am Ahauser Damm. „Eine Rekordbeteiligung“, freut sich Campleiter Stephan Kallaus. Der SV Gescher e.V. bietet das Camp in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Westmünsterland und dem Verein Erlebniswelt Fußball e.V. drei Tage lang an. Fotos: wr Foto: az

Nachdem die jungen Teilnehmer – vornehmlich aus Gescher, aber auch auch aus umliegenden Orten von Hochmoor bis Coesfeld oder Reken – am Dienstag zum Auftakt Trinkflaschen und Trikots mit persönlichem Namenszug und in der Farbe ihrer Wahl in Empfang genommen hatten, ging es an den Start. Auf den beiden Kunstrasenplätzen hatten die 15 Trainer jeweils sechs Stationen aufgebaut, an denen sich die Profikicker in spe austoben und beweisen können: Vom Dribbeln bis zum Schusstraining wird da alles geübt. Und das in kleinen Gruppen. In diesem Ansatz sieht Stephan Kallaus, der gemeinsam mit Patrick Rohrand aus Bochum die Fußballschule leitet, auch einen Grund für das erfolgreiche Trainieren. „Wir versuchen, die Übungen dem Leistungsniveau der einzelnen Kinder anzupassen. So kann jeder Teilnehmer seinen (Tor)erfolg genießen, und das ist wichtig.“ Auch Sozialverhalten, Teamgeist und Begeisterung würden angefacht: „Das haben wir uns auf die Fahnen geschrieben.“ Das Camp profitiere davon, dass man Trainer mit höheren Lizenzen und auch Pädagogen für die Begleitung dieser Tage gewinnen konnte, freut sich Kallaus.

Dass der richtige Mix aus kognitiver Leistung und sportlichem Können den Erfolg ausmacht, ist ebenfalls ein Grundsatz, der heute längst in das Konzept der Fußballschule gehört. „Wir stellen beispielsweise auch kognitive Aufgaben, indem sich die Kinder sich Zahlenkombinationen oder Reihenfolgen merken müssen. Es geht darum, diese Sinne ebenfalls anzuregen und Aufmerksamkeit sowie Koordination zu schulen“, erklärt Kallaus.

Aber auch Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen. Für gute Mittagsmahlzeiten sorgt wie in den Jahren zuvor Skender Hadraj, Besitzer der Pizzeria „Ciao Ciao“ in Gescher. Zwischendurch gibt es Obst und Wasser, ein Service, den die Kinder sehr loben.

Am Donnerstag (20. 4.) geht das beliebte Camp um 14.45 Uhr mit dem Spiel „Trainer gegen junge Teilnehmer“ zu Ende. Alle Eltern und interessierte Zuschauer sind dazu willkommen.

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