Neubau am Ahauser Damm beabsichtigt / Dirk Preckel Nachfolger von Uli Horstick als 2. Vorsitzender SV hegt Pläne für Vereinsheim

Gescher. Der SV Gescher will die Planung für den Bau eines Vereinsheimes am Ahauser Damm vorantreiben. Vor knapp 90 Teilnehmern in der Mitgliederversammlung stellte der Vorstand eine Entwurfsplanung samt Kalkulation vor. Derzeit würden die vorliegenden Angebote mit den Unternehmen besprochen. SV-Vorsitzender Rainer Nienhaus machte deutlich, dass ein Neubau nur durch großes ehrenamtliches Engagement möglich sei: „Hier ist jedes Vereinsmitglied in der Pflicht“. Sobald konkrete Zahlen und Fakten vorlägen, werde es eine weitere Versammlung zu diesem Thema geben. Wunsch sei eine Fertigstellung in 2018.

Von Allgemeine Zeitung
Neubau am Ahauser Damm beabsichtigt / Dirk Preckel Nachfolger von Uli Horstick als 2. Vorsitzender : SV hegt Pläne für Vereinsheim
Wechsel in der Führungsriege des SV Gescher: Vorsitzender Rainer Nienhaus (Mitte) verabschiedete Uli Horstick (r.) mit einem kleinen Präsent. Zum neuen 2. Vorsitzenden des Sportvereins wählten die Mitglieder Dirk Preckel. Foto: az

In seinem Jahresbericht ging Nienhaus auf die vielfältigen Vereinsaktivitäten ein. Im Jahr 2016 habe der SV den Gesundheits- und Reha-Sport ausbauen können. Die Raumauslastung im „Star Gym“ konnte weiter erhöht werden. „Unser Sportangebot für Jung und Alt kann sich wirklich sehen lassen“, meinte Nienhaus. Er dankte allen Vorstandsmitgliedern, Trainern, Übungsleitern und ehrenamtlichen Mitarbeitern für die tatkräftige Unterstützung.

Aus den anderen Sportabteilungen berichtete Jürgen Richter. Neben den vielen sportlichen Aktivitäten sei auch das Gesellige nicht zu kurz gekommen. In den meisten Abteilungen stehe neben dem Leistungsgedanken das persönliche Miteinander im Fokus, so Richter. Auch 2017 seien wieder viele sportliche Erfolge zu erwarten. Aber auch auf anderen Feldern sei der SV gut unterwegs, wie das Konzert der Kölner Band „Brings“ im Oktober 2016 gezeigt habe. Die Zusammenarbeit mit dem Karnevalsverein Gescher habe hervorragend funktioniert. Auch die Geschäftsstelle des SV, 2014 eröffnet, erfreue sich bei Mitgliedern sowie bei den Gescheranern großer Beliebtheit. Hier könne alles rund um den SV Gescher abgewickelt werden.

Der Referent für die Finanzen, Karl Hörnemann, schlüsselte die Einnahmen und Ausgaben detailliert auf. Das Geschäftsjahr konnte ausgeglichen gestaltet werden, teilte er mit. Der Vorstand sei weiterhin bemüht, Kosten zu senken und Einnahmen zu erhöhen.

Eine Veränderung brachten die Vorstandswahlen: Uli Horstick, seit der 1. Fusion im Jahr 2008 im geschäftsführenden Vorstand tätig, musste sich aus beruflichen Gründen zurückziehen. Nienhaus bedankte sich bei Horstick mit einem kleinen Präsent für die vielen ehrenamtlichen Stunden. Mit Dirk Preckel habe man einen würdigen Nachfolger gewinnen können. Einstimmig gewählt bzw. bestätigt wurden Dirk Preckel (2. Vorsitzender), Berni Lucahsen (2. Referent für Finanzen) und Jürgen Richter (Referent für die Geschäftsführung).

Allgemeine Beitragsanpassungen gab es nicht. Anpassungen im Jahr 2018 schließe der Vorstand aber nicht aus, hieß es. Zum Thema „Verkauf der Immobilie Sportlertreff am Borkener Damm“ hatte Nienhaus wenig Erfreuliches zu vermelden. Aus Emissionsschutzgründen habe der Kreis Borken den jetzigen Verkauf abgelehnt. „Es bleibt also alles beim Alten“, so Rainer Nienhaus. An einer Lösung werde weiter gearbeitet.

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