Weltrekordversuch beim Hiltruper Frühlingsfest Es reicht leider nicht zum Weltrekord

Münster-Hiltrup -

Schade, schade, es hat nicht sein sollen. Am Ende waren es doch nicht genügend Leezen, um den Weltrekord für die längste Fahrradkette zu knacken.

Von Michael Grottendieck
Auf dem Pausenhof des Hiltruper Schulzentrums werden die Fahrräder gesammelt und in einer Reihe aufgestellt.
Auf dem Pausenhof des Hiltruper Schulzentrums werden die Fahrräder gesammelt und in einer Reihe aufgestellt. Foto: Grottendieck

Es ist das Wochenende der gescheiterten Weltrekordversuche. Auf Schalke wollten sie am Freitag die weltgrößte Uraufführung eines Kino-Films organisieren. Den Film über Schalkes Kultmanager Rudi Assauer, der an Demenz erkrankt ist, wollten jedoch statt der erhofften 50.000 Fans nur 22.000 sehen.

Ähnlich erging es den Hiltrupern, die sich anschickten, die längste Fahrradkette der Welt aneinander zu reihen. Exakt 615 Räder zählte Sofia Greenacre von der Guinness Word Records Ltd., die eigens aus London angereist war. Das Ziel, 1449 Räder beim 25. Hiltruper Frühlingsfest zusammen zu bringen, war damit sehr klar verfehlt.

Manche Hiltruper, die sich mit vollem Einsatz eingebracht hatten und bis drei- viermal zum Veranstaltungsort am großen Schulzentrum gekommen waren, um ihre Räder zu bringen, reagierten enttäuscht und ernüchtert. „Das ist auch in Ordnung so und nachvollziehbar“, sagte Linus Weistropp, der Hauptorganisator der spektakulären Aktion, die in den vergangenen Tagen zum großen Tagesgespräch in Hiltrup geworden ist. „Das war eine klasse Gemeinschaftsaktion“, bedankte er sich bei allen Teilnehmern. „Wir wollten etwas Verbindendes schaffen.“

Manche Hiltruper, die sich mit vollem Einsatz eingebracht hatten und bis drei- viermal zum Veranstaltungsort am großen Schulzentrum gekommen waren, um ihre Räder zu bringen, reagierten enttäuscht und ernüchtert. „Das ist auch in Ordnung so und nachvollziehbar“, sagte Linus Weistropp, der Hauptorganisator der spektakulären Aktion, die in den vergangenen Tagen zum großen Tagesgespräch in Hiltrup geworden ist. „Das war eine klasse Gemeinschaftsaktion“, bedankte er sich bei allen Teilnehmern. „Wir wollten etwas Verbindendes schaffen.“

In der Tat war es ein imposantes Anblick, den die vielen viele Fahrräder in Reih und Glied und dazu noch durchnummeriert abgaben. Selbst Schirmherr Fabian Wegmann, der dreifache Deutscher Meister im Radrennfahren, zeigte sich tief beeindruckt und hätte der Aktion, den Erfolg gewünscht, den die vielen Teilnehmer verdient gehabt hätten. Für einen Weltrekord ist voller Einsatz gefragt. Man muss nicht nur darüber sprechen und eine Aktion toll finden und sie loben –  am Ende müssen genügend Leute dabei sein und mitmachen.

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