Ehefrau in Ahaus erstochen Familiendrama aus Eifersucht?

Ahaus -

Ein 34-jähriger Familienvater tötete am Freitag seine 24-jährige Ehefrau mit 17 Messerstichen und gestand die Tat dann bei der Polizei. Jetzt gibt es Hinweise auf das Motiv des Mannes.

Polizeiaufgebot nach der Bluttat in Ahaus: Für eine 24-jährige Mutter dreier Kinder kam alle Hilfe zu spät.
Polizeiaufgebot nach der Bluttat in Ahaus: Für eine 24-jährige Mutter dreier Kinder kam alle Hilfe zu spät. Foto: kip-pic

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilten, sitzt der 34-Jährige aus Ahaus nach einem Haftbefehl wegen Totschlags in Untersuchungshaft. Das Ehepaar hat drei gemeinsame Kinder.

Dem Messerangriff war am Freitag nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Streit vorausgegangen. Dabei hätten möglicherweise auch Eifersucht und die Trennung des Paares eine Rolle gespielt, sagte Oberstaatsanwalt Heribert Beck am Samstag. Der Mann hatte am Freitagnachmittag seine von ihm getrennt lebende Frau in ihrer Wohnung in Ahaus aufgesucht. Im Streit stach dann der Mann 17 Mal auf die 24-Jährige ein, wobei nach einem Obduktionsbericht ein Stich ins Herz tödlich war.

Die Frau hatte nach der Trennung des Paares zusammen mit den drei Kindern in der Wohnung in Ahaus gewohnt. Zwei Kinder im Alter von fast vier und sechs Jahren waren zum Zeitpunkt der Tat im Kindergarten, ein zweijähriges Mädchen war zu Hause. Es dürfte aber von dem Verbrechen nichts mitbekommen haben, wie Beck sagte. Nach der Tat hatte sich der Familienvater auf der Polizeiwache Ahaus gestellt. Eine Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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