Workshop der Musikschule
Der Weg zur eigenen Band

Ahaus -

Für die einen ist es eine große Chance, für die anderen eine wichtige Generalprobe: Die Musikschule Ahaus veranstaltet vom 28. April bis 3. Juli einen Workshop mit dem Titel „Starting a Band“.

Mittwoch, 19.03.2014, 08:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.03.2014, 08:00 Uhr

Für Nachwuchskünstler bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, sich selbst musikalisch zu verbessern und Gleichgesinnte zu finden, mit denen sie gemeinsam auftreten können. Die Organisatoren sammeln derweil in einem regionalen Rahmen Erfahrungen für eine weitaus größere Veranstaltung in 2015.

Vier Rock- und Popbands sollen in dem Workshop entstehen, der im Rahmen der Reihe „Rock the Nation“ stattfindet. „Wir wollen die Bandkultur in Ahaus fördern“, beschreibt Projektleiter Hans Nijland das Ziel. Neun Wochen lang treffen sich die Teilnehmer wöchentlich für eine Probe. Alle zwei Wochen findet zudem ein Einzelunterricht am Instrument sowie eine Einführung in (pop-)musiktheoretische Grundlagen statt. Abgeschlossen wird der Workshop mit einem großen Konzert aller neuen Bands im Ahauser „Logo“. Die Teilnahme an dem Seminar kostet 237 Euro.

Als Dozenten sind Nikolas Geschwill , Georg Kirschner, Salip Taracki, Machiel Everts und Hans Nijland im Einsatz. Sie teilen die Teilnehmer zunächst nach Spielniveau und Kenntnisstand ein, ehe sie die einzelnen Bands intensiv coachen.

Nicht nur Einzelpersonen, auch ganze bestehende Gruppen können an dem Projekt teilnehmen. Die Bewerbungsphase läuft bis zu den Osterferien. Anmelden können sich Interessenten bei der Musikschule . Altersmäßig sind keine Grenzen gesetzt. „Die meisten Teilnehmer werden Jugendliche sein, ich habe aber auch schon zwei Anfragen von zwei über 50-Jährigen“, freut sich Nijland.

Die Anzahl der freien Plätze ist begrenzt. Ein richtiges Casting wird es zwecks Auswahl zwar nicht geben, Teilnehmer, die den Dozenten gänzlich unbekannt sind, müssen jedoch kurz vorspielen, um ihr Niveau zu ermitteln. Ansonsten gilt: Wer sich zuerst anmeldet, hat bei der Auswahl Vorrang. „Es sei denn, wir haben 20 Schlagzeuger und nur zwei Leute an der Gitarre, dann werden Letztere natürlich bevorzugt“, sagt Musikschulleiter Alfred Zamhöfer.

Für ihn und sein Team ist das Projekt ein Testlauf. In 2015 soll ein weiterer Rock-Pop-Workshop mit international renommierten Dozenten und insgesamt acht Bands in der Musikschule stattfinden. Dieser wird aus Leadermitteln finanziert und wirft seine Schatten voraus.

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