Kandidaten vorgestellt „Pro Bürgerschaft“ tritt zur Kommunalwahl an

Gronau -

Dringender denn je ist eine unabhängige, starke Stimme im Stadtrat notwendig – das war einhellige Meinung während der Mitgliederversammlung von „Pro Bürgerschaft“. Die Gronauer Wählergemeinschaft traf sich jetzt zur Aufstellung der Kandidaten für die Kommunalwahl.

Dabei skizzierte Vereinsvorsitzender Michael Teuner zunächst die politische Lage in Gronau und Epe: „Nach 15 Jahren, in denen die CDU über eine absolute Mehrheit verfügte und ihre Strukturen in unserer Stadt entschieden ausgebaut hat, stellt seit Kurzem die SPD die Bürgermeisterin. Somit sind die beiden großen Parteien zwingend aufeinander angewiesen. In der Praxis führt dies viel zu oft zu Entscheidungen und Kompromissen, die zu hinterfragen sind.“

Dabei habe „Pro Bürgerschaft“ in den vergangen Jahren vielfach den „Finger in die Wunde“ gelegt. „Manchmal mussten wir dafür massive, unsachliche Kritik einstecken. Aber erfahrungsgemäß lohnt es sich insbesondere dann, genauer hinzuschauen“, berichtete Fraktionsvorsitzender Herbert Krause . Und ergänzt: „Wir dürfen den anderen Parteien nicht die Gewissheit geben, dass Bürger wesentliche Vorgänge in unserer Stadt nicht durchschauen.“ In der Transparenz städtischer Entscheidungen sieht „Pro Bürgerschaft“ deshalb eine seiner wichtigsten Aufgaben.

Mit Blick auf die anstehende Wahl freut sich das Team aus erfahrenen sowie jungen Kandidaten auf viele persönliche Begegnungen und angenehme Gespräche. Vor allem für einzelne Bürger ohne eigene Lobby sollen daraus konkrete Hilfestellungen erwachsen. Sie dürfen sich dabei „auf die Hartnäckigkeit verlassen, mit der ‚Pro Bürgerschaft‘ Anliegen angeht“. Das gelte selbstverständlich auch nach der Wahl, heißt es in einer Mitteilung.

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