Public-Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft
Ohne Fanfaren und Vuvuzelas

Lüdinghausen -

Nicht auf dem Marktplatz, sondern in der Borg soll im Sommer das Public-Viewing aus Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft über die Bühne gehen. Die Stadt hat dazu bereits die grundsätzliche Genehmigung erteilt. Die Großbildleinwand wird vor dem Rathaus aufgebaut.

Dienstag, 18.03.2014, 22:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.03.2014, 22:00 Uhr

Der WM-Party steht nichts mehr im Wege: Gestern gab auch das NRW-Umweltministerium grünes Licht für das Public-Viewing, das dann auch mal bis nach Mitternacht dauern darf. Die Anlieger an der Borg dürfen sich also auf die eine oder andere lange Sommernacht im Zeitraum zwischen dem 13. Juni und 13. Juli einstellen, wenn Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft aus Brasilien auf Großleinwand übertragen werden.

Wilfried Reckers , Organisator verschiedener Veranstaltungen in der Borg, hat auch jetzt wieder den Zuschlag von der Stadt Lüdinghausen bekommen: Er darf das Public-Viewing aus Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft organisieren. Auf dem Rathaus-Vorplatz, so bestätigte gestern auch Herbert Wittwer vom Fachbereich Ordnungswesen der Stadt Lüdinghausen, soll die Übertragung der Spiele über die Bühne gehen. Dazu werde die Borg gesperrt.

Was den Organisatoren und auch der Landesregierung bisher noch Kopfzerbrechen machte, war die Zeitverschiebung von fünf Stunden: So werden einige Vorrundenspiele erst um Mitternacht mitteleuropäischer Sommerzeit angestoßen. Zum Glück jedoch gilt das nicht für die Spiele mit DFB-Beteiligung. Das erste Match gegen Portugal beginnt am 16. Juni um 18 Uhr, weiter geht es am 21. Juni gegen Ghana um 21 Uhr. Das letzte Vorrundenspiel gegen die USA startet am 26. Juni um 18 Uhr. Das alles sind also durchaus freundliche Zeiten, die zum „Rudelgucken“ in die Borg locken. Daher ist Herbert Wittwer zuversichtlich, dass die Ausnahmeregelungen vom Emissionsschutzgesetz nicht unbedingt benötigt werden. Ob die späten Spiele anderer Mannschaften öffentlich übertragen werden, bleibe abzuwarten. „Und dann müssen wir auch noch sehen, wie weit Deutschland überhaupt kommt“, so Wittwer.

Ähnlich wie bei den bisherigen Public-Viewing-Veranstaltungen werden sicherlich auch wieder Sicherheitsvorkehrungen erlassen und Auflagen erteilt werden. „Über Einzelheiten haben wir noch nicht gesprochen“, so Wittwer gestern. Darüber hat sich aber das Umweltministerium so seine Gedanken gemacht. „Druckluftfanfaren oder die Vuvuzelas sollten ausgeschlossen werden“, lautete gestern Morgen die Empfehlung aus Düsseldorf.

Die Landesregierung hat den Erlass mittlerweile auch den Kommunen zugestellt. Darin wird die Empfehlung gegeben, Ausnahmeregelungen vom Landes-Immissionsschutzgesetz, das bei solchen Veranstaltungen nach 22 Uhr enge Grenzen setzt, zu erteilen.

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