Versammlung des Hegerings Senden
Fasan und Hase: Rückgang rätselhaft

Senden -

Auf der Versammlung des Hegerings Senden ging es harmonisch zu – woran die Jagdhornbläser ihren Anteil hatten. Doch mit der Aufzählung der in den Abrechnungsjahren 2012/2013 waidmännisch geführten Abschüsse an Niederwild brachte Werner Gorschlüter das ganze Dilemma an „Problemwild“ zur Sprache.

Montag, 17.03.2014, 23:43 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 17.03.2014, 08:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 17.03.2014, 23:43 Uhr

Wohlklingende Versammlung des Hegerings Sendens im Hotel Niemeyer : Über das brillante Können des Jagdhorn-Bläserchores zeigte sich die Versammlung des Lobes voll. Hegeringleiter Wilderich von und zur Mühlen war von deren Musik so begeistert, dass er die Bläserinnen und Bläser gleich zu einem kleinen Konzert aufforderte.

Im Übrigen begrüßte der Hegeringleiter neben dem Kreisjagdberater Werner Gorschlüter , den „Ältesten“ der Runde, Hermann Schulze Messing und DJV-Geschäftsführer Andreas Leppman, der später dann über „Aktuelles aus der Jagdpolitik“ referierte. Damit der Namen nicht genug. Hermann Ewald wurde an diesem Abend zum Ehrenmitglied ernannt. Barbara Becker wegen ihrer 50 Jahre währenden Treue zum Hegering ausgezeichnet. Ebenso die „Jüngeren“, für 25 Jahre: Hubert Richter, Hans Jäger, Norbert Bretzke, Andreas Becker, Christine Gockel, Reinhard Schmiing, Josef Kleinwechter, Ralf Högemann und Reinhard Schulze Beckendorf.

Norbert Bretzke erhielt besonderes Lob, weil er die vier schönsten Trophäen aus seinem Revier abgeliefert hatte. Klaus Ewald bekam die LJV-Ehrennadel in Silber, Paul Brüggemann und Thomas Lütke Entrup (Schriftführer des Hegerings) die DJV-Nadel in Bronze.

Mit der Aufzählung der in den Abrechnungsjahren 2012/2013 waidmännisch geführten Abschüsse an Niederwild brachte Werner Gorschlüter das ganze Dilemma an „Problemwild“ zur Sprache.

Zwar wurden in dem genannten Zeitraum 44 Stück Damwild, 13 „Schwarzkittel“, 345 Stück Rehwild, 182 Füchse, etliche Enten und Kaninchen erlegt, doch die Zahl an Fasanen von 1500 im Jagdjahr 2007 auf 535 zuletzt (auf Kreisebene waren es 5500 gegenüber 16 800 im Jagdjahr 2007), hat erschreckend abgenommen. „Da steht es bereits auf Viertel nach 12“, warnte Gorschlüter. Woran dies aber liegen könnte, ebenso wie der Rückgang an Hasen (auf 555), bleibt Fachleuten bisher ein Rätsel.

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