Ausstellung im Rathaus Offen für den Dialog sein

Altenberge -

Die Ausstellung „Botschaften der Generationen“ wurde nun im Rathaus eröffnet. Sie zeigt auch Möglichkeiten auf, wie Jung und Alt voneinander lernen können.

Von Vera Szybalski
Nahmen an der Ausstellungseröffnung teil (v.l.): Gaby Schnell, Clara Tauch, Neele Berendes, Sabrina Swienty, Bürgermeister Jochen Paus und Diana Wies.
Nahmen an der Ausstellungseröffnung teil (v.l.): Gaby Schnell, Clara Tauch, Neele Berendes, Sabrina Swienty, Bürgermeister Jochen Paus und Diana Wies. Foto: Vera Szybalski

Der Altersunterschied ist da. Der ist auch nicht wegzudiskutieren, wenn Jung auf Alt trifft und umgekehrt. Aber sonst? Gibt es erstaunlich wenige Differenzen zwischen den Generationen. Das demonstriert die Ausstellung „ Botschaften der Generationen“, die nun im Rathaus eröffnet wurde. Auf Plakaten und in einem 18-minütigen Film, in der in Solingen , Dortmund und Altenberge gedreht wurde, wird das Aufeinanderzugehen von Jung und Alt gezeigt.

Vorausgegangen waren die Veranstaltung „Fragen an die Gegenwart – Gedanken zur Zukunft“ und kreative Workshops. In Altenberge gab es ein Projekt an der Borndal-Grundschule und eine gemeinsame Sitzung des Jugendparlaments und des Seniorenvertretung. Und da wurde deutlich: Wenn es um die Zukunft geht, haben die Generationen ähnliche Wünsche und Ängste. „Jeder von uns hat eine Botschaft, unabhängig von den Lebensjahren, die er hat“, sagt Gaby Schnell , Vorsitzende des Altenberger Seniorenbeirats und der Landesseniorenvertretung. „Die Ausstellung gibt einen Eindruck der Botschaften, vor allem aber der Wünsche und Sehnsüchte, die dahinter stehen.“

Ob im Garten, am Computer oder beim Gemüse schneiden – voneinander lernen können die Generationen wechselseitig. Dafür muss man aber offen für den Dialog sein. „Aufmerksam füreinander sein, wahrnehmen und weniger bewerten wie der andere ist und was er tut“, fordert Schnell.

In Altenberge klappt das schon ganz gut. Nicht nur in der Borndalschule wird das deutlich, auch bei der gemeinsamen Sitzung des Jugendparlaments und des Seniorenbeirats war das zu merken. „Der gegenseitige Respekt, die Toleranz, das Miteinander hat das Ganze beherrscht“, erinnert sich Bürgermeister Jochen Paus. Deshalb geht es auch gemeinsam weiter. Die Möglichkeiten, voneinander zu lernen, seien noch nicht ausgeschöpft. Schnell: „Es muss weitergehen, wir haben mit dem jetzigen Stand des Miteinanders der Generationen nicht abzuschließen.“

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