Solide Kassenführung und viele neue Termine Alles klar beim Heimatverein

Ladbergen -

Harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins. Bei der Zusammenkunft im Rathaus wurden der Vorstand in seinen Ämtern bestätigt und zahlreiche Termine für die kommenden Monate vorgestellt.

Von Sigmar Teuber

Die Kasse ist solide geführt, mit der Arbeit des Vorstandes sind die Mitglieder offenbar zufrieden, und die Termine für das laufende Jahr stehen: Der Heimatverein steht offenbar auf soliden Füßen. So verlief auch die nach den Worten von Heinz Lagemann sehr gut besuchte Jahreshauptversammlung im Ratssaal der Gemeinde harmonisch. Zu dieser Veranstaltung begrüßte der Vorsitzende unter anderem Bürgermeister Udo Decker-König und Gründungsmitglied Heinz Fiegenbaum.

Nachdem die Geschäftsberichte der Schlepperfreunde und des Heimatvereins verlesen waren, bedankte sich Kurt Haarlammert beim Schützenverein Hölter für die Überlassung dessen Schießstandes, den der Heimatverein an jedem ersten Montag im Monat kostenlos für seine Treffen nutzen darf.

Der Kassenbericht, vorgetragen von Kassierer Rolf Hakmann, gab keinen Grund zur Beanstandung, heißt es in einer Mitteilung. Dies wurde durch die Kassenprüfer bestätigt. Die Versammlung erteilte dem Vorstand Entlastung.

Bei den Vorstandswahlen ergaben sich keine Veränderungen: Heinz Lagemann ist weiter Erster Vorsitzender, Lothar Kröner Geschäftsführer, Rolf Hakmann Kassierer und Friedrich Maneke Wanderwart. Kassenprüfer sind Karl Polony und Helmut Kötterheinrich.

Wie Lothar Kröner berichtete, werden der Heimatverein, das Heimatmuseum und somit auch der Ort Ladbergen in einer neuen Freizeit-Broschüre des ADAC Westfalen vertreten sein. Davon erhofft sich der Verein eine verstärkte Außenwerbung.

Zum Abschluss der Versammlung teilte Heinz Lagemann den Mitgliedern die Termine für das laufende Jahr mit. Insbesondere wies er auf den Holskenball am Heimatmuseum auf dem Hof Jasper-Hildebrand hin, der am 24. August stattfinden soll. Die Veranstaltung hat eine rund 20-jährige Tradition. Diesmal soll der Göpel von Hof Konhorst mit alten Gerätschaften in Betrieb genommen werden. Dabei handelt es sich um eine Kraftmaschine, die seit dem ausgehenden 13. Jahrhundert in Mitteleuropa vor allem im historischen Bergbau als Förderanlage eingesetzt wurde. Angetrieben wurde sie sowohl durch Muskelkraft von Mensch und Tier als auch durch Wasser-, Wind- oder Dampfkraft. Später wurden sie auch in der Landwirtschaft zur Bewegung von landwirtschaftlichen Maschinen eingesetzt.

Neben dem Göpel soll auch eine alte Feuerwehrspritze erneut zum Einsatz kommen. Am Ende der Versammlung sollen Bilder von Helmut Maneke von Tagesfahrten der vergangenen Jahre gezeigt werden.

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