Skateranlage übergeben
Großartige Gemeinschaftsleistung

Lienen-Kattenvenne -

Volltreffer. Die neue Skateranlage kommt bei den Jugendlichen aus Kattenvenne und Umgebung gut an. Eine großartige Gemeinschaftsleitung findet damit ihren Abschluss.

Dienstag, 18.03.2014, 07:17 Uhr

Am Freitag ist auf dem neuen Dorfplatz an der Schweger Straße die offizielle Übergabe erfolgt – bei blauem Himmel und milden Frühjahrstemperaturen. „Ich bin froh, dass die Anlage so gut angenommen wird“, sagt Dr. Martin Hellwig. Der Lienener Bürgermeister erinnert an den Antrag der Jugendlichen von vor drei Jahren. „Wir haben es hinbekommen.“ Der Ratsvorsitzende bedankt sich bei Michael Meister für dessen Einsatz: „Das Ganze lebt von solchen Leuten.“

Das Kompliment gibt der Kattenvenner weiter: „Herzlichen Dank an alle, die mitgewirkt haben.“ Meister blickt in die Geschichte. Seit drei Jahren haben sich junge Leute für ihre Idee eingesetzt. Im September und Oktober vergangenen Jahres wurden über 200 Arbeitsstunden beim Aufbau der Geräte, der Lärmschutzwand und der Pergola geleistet.

Besonders ins Zeug gelegt haben sich Maurice Barth, Marius Beek, Lukas Brörmann, Jan Philip und Maximilian Kröger, Malte Kuhlkamp, Sascha Sikora und Ingo Strietelmeier. Für die fleißigen Helfer gibt es als Belohnung Bratwurst und Cola. Auch für diejenigen, die beim Parkplatz-Bau an der Grundschule geholfen haben.

Unterstützt wurden sie von den Firmen Himmelreich, Fiegenbaum, Jedmin und Holz-Kröger sowie dem kommunalen Bauhof, Verwaltung und Rat.

Dadurch wurde der geforderte Eigenanteil von etwa 10 000 Euro erbracht. Spenden kamen von der Sparkasse (2000 Euro), der Vereinigten Volksbank (2000 Euro), den Landfrauen Lienen und Kattenvenne (250 Euro) und von Privat (1500 Euro). Weitere 750 Euro haben die Jugendlichen auf dem Weihnachtsmarkt 2012 gesammelt.

Die Genossenschaft „Kattenvenne 1312“ und der Schützenverein Kattenvenne 1900 waren ebenfalls sehr hilfreich.

„Ich bin begeistert, wie die Dorfgemeinschaft das Projekt unterstützt hat“, erklärt Titus Dittmann. Der Skater-Papst aus Münster hat sich vor fünf Jahren aus dem Geschäft zurückgezogen. Heute sammelt er Geld für seine gleichnamige Stiftung. „Wir wollen Jugendlichen in Kriegsgebieten eine gewisse Hoffnung geben.“

Skateboard fahren ist für Dittmann („Man fällt nirgendwo so oft auf die Schnauze“) eine „wunderbare Vorbereitung fürs Leben.“ Dabei lerne man unglaublich viel: nicht aufgeben, die Zähne zusammenbeißen und immer wieder aufstehen.

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