France Mobil am Gymnasium Verbindung mit Tradition

Telgte -

Ein wenig fragend schauen sich die Schüler schon an, als Cécile Gallienne gestern Vormittag in ihrer Muttersprache Französisch die Schüler begrüßt und ihnen mitteilt, ebenfalls auf französisch, dass sie, Cécile, eben Cécile sei. Schon wenige Augenblicke später aber machen die Schüler mit, Sprachbarrieren hin oder her.

Von Björn Meyer
Am Anfang noch etwas schüchtern lauschten die Schüler der 5b Cécile Gallienne. Wenig später war es mit der Zurückhaltung vorbei, als Spiele starteten, die halfen, erste Grundzüge des Französischen zu erlernen.
Am Anfang noch etwas schüchtern lauschten die Schüler der 5b Cécile Gallienne. Wenig später war es mit der Zurückhaltung vorbei, als Spiele starteten, die halfen, erste Grundzüge des Französischen zu erlernen. Foto: Meyer

Ein wenig fragend schauen sich die Schüler schon an, als Cécile Gallienne gestern Vormittag in ihrer Muttersprache Französisch die Schüler begrüßt und ihnen mitteilt, ebenfalls auf französisch, dass sie, Cécile, eben Cécile sei. Schon wenige Augenblicke später aber machen die Schüler mit, Sprachbarrieren hin oder her. Und genau darum geht es: Denn Cécile Gallienne war gestern mit dem France Mobil ans Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium gekommen, um den Schülern, einige Zeit bevor sie sich für eine zweite Fremdsprache entscheiden müssen, einen ersten Einblick ins Französische zu geben.

Für Französisch-Lehrerin Julia-Constanze Köhler vom Gymnasium nicht nur eine tolle, sondern auch eine vertraute Sache. Sie selber war vor ihrem Referendariat quasi mit dem Gegenpart ein Jahr an französischen Schulen im Raum Toulouse unterwegs. Auch, weil sie davon überzeugt ist, wie wichtig das buchstäbliche Verständnis der Nachbarländer füreinander ist. „ Deutschland und Frankreich sind die wichtigsten Motoren Europas“, sagt Köhler. Zudem werde es für die Jugendlichen immer wichtiger, neben Deutsch und Englisch noch mindestens eine weitere Fremdsprache zu lernen. Zudem sei Frankreich ein tolles Land, das kulturell, touristisch und kulinarisch viel zu bieten habe.

Einigen Fünfklässlern schien die Sprache, trotz ihrer gewöhnungsbedürftigen Aussprache, jedenfalls zu gefallen. Gleich beim ersten Spiel, bei dem zwei Schülerinnen kurz den Klassenraum verlassen mussten, waren auf dem Schulflur bereits die ersten Brocken Französisch zu hören. Bereits nach einer Stunde waren Grundzüge der Verständigung hergestellt. „Es gibt ein starkes Netz zwischen Deutschland und Frankreich“, sagt Köhler. Das France-Mobil half gestern, diese weiter auszubauen.

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