Nacht der Chöre Leidenschaft fürs Singen

Telgte -

Ihre gemeinsame Passion feierten am Samstag die Sängerinnen und Sänger, die sich auf Einladung des Propsteichors St. Clemens an der „Nacht der Chöre“ beteiligten. Bereits 2011 – damals zum 125-jährigen Bestehen der Telgter Gemeinschaft – trafen sich etliche Musikbegeisterte in der Clemenskirche, um den Chorgesang zusammen zu konzertieren. Neben den weit über hundert Akteuren waren auch etliche Freunde der Chormusik erschienen.

Von Anne Reinker
Bei der gemeinsamen Ouvertüre luden die Chöre das Publikum zu einer gelungenen Veranstaltung ein.
Bei der gemeinsamen Ouvertüre luden die Chöre das Publikum zu einer gelungenen Veranstaltung ein. Foto: Reinker

Den Telgter Kinderchor St. Marien , die Gruppe „Sound and Spirit“ aus Sassenberg, „Chorisma“ aus Telgte , der Cäcilienchor St. Ambrosius aus Ostbevern, die Handorfer Kantorei sowie den Gospelchor St. Marien konnte Ekkehard Strels als Vorsitzender des Propsteichors begrüßen. „Musik verbindet, das ist einfach so“, befand Strels. Gemeinsam mit anderen Chören könne man „ein großes Ganzes erleben“.

Nach „Singt Gott!“ als Ouvertüre, von den weit über einhundert Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Michael Schmitt in einem opulenten Gesamtbild vorgetragen, gruppierte sich der Kinderchor St. Marien im Altarraum. Mit „Kommt wir machen heut Musik“ forderte der Nachwuchs im hiesigen Chorgesang die Mitstreiter auf. Auch mit ihren weiteren Stücken präsentierten sich die Kinder fröhlich und mit Leidenschaft für das Singen. Insgesamt schafften es alle Akteure, mit ihrer Musikauswahl eine große Bandbreite von bekannten und unbekannten Komponisten der unterschiedlichen Epochen darzubieten. Mit Gospels wie „The Lord is my light and my salvation“ von John Rutter oder Gabriel Faurè`s „Cantique de jean racine“ folgten die Musiker von „Sound and Spirit“, bevor der Telgter „Chorisma“ Chor unter anderem mit „Signore Pietà“ und „Magnificat“ folgte. Mit Stücken wie „Wir glauben und vertrauen“ oder „The Lord bless you and keep you“ stellten sich die Mitglieder des Ostbeverner Cäcilienchors vor das Publikum, afroamerikanische Kirchenmusik wie „The Lords Prayer“ und „A clare Benediction“ kam vom örtlichen Gospelchor. Die Handorfer Kantorei trat mit insgesamt sechs Stücken, unter anderem von Knut Nystedt, George Rathbone und Dan Schulte, vor die Besucher des Gotteshauses. Bevor sich nach mehreren Stunden Chormusik noch einmal alle Teilnehmer zu einem Schlussgesang im Altarraum trafen, hatte der Probsteichor St. Clemens seinen Auftritt mit sieben Werken aus der Liturgie.

„Applaus ist das Brot des Künstlers“, hatte Ekkehard Strels zu Beginn gesagt. Dem langen Beifall des Publikums nachzufolgen mussten die Sängerinnen und Sänger keinen Hunger leiden.

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