Kriminalität
Obduktion erhärtet Verdacht gegen Lebensgefährten

Möhnesee/Arnsberg (dpa/lnw) - Nach dem Tod einer 58 Jahre alten Frau aus Möhnesee (Kreis Soest) hat sich der Verdacht gegen den Lebensgefährten erhärtet. Er stehe im Verdacht, die Frau erschlagen zu haben, sagte Staatsanwalt Marco Karlin am Dienstag nach der Obduktion der Leiche. Der 49-Jährige hatte am Sonntag die Rettungskräfte gerufen, weil seine Freundin schwer verletzt war. Am Montag war die Frau in einer Dortmunder Klinik an einer Hirnblutung gestorben.

Dienstag, 18.03.2014, 17:12 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.03.2014, 17:02 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 18.03.2014, 17:12 Uhr

«Die Ursache ist stumpfe Gewalt, also Schläge oder Tritte», sagte Karlin . Der 49-Jährige war am Montag wegen Totschlags-Verdachts in Untersuchungshaft genommen worden. Er habe gesagt, dass die 58-Jährige die Verletzungen bei einem Sturz erlitten habe. «Ein Sturz kann aber nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion ausgeschlossen werden», sagte Karlin. Womit der Mann zugeschlagen haben könnte, werde noch ermittelt.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2328619?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947951%2F
Stadtfest und Schloss Classix: 1000 Meter trennen die Konzertbühnen
Publikumsmagnet am Wochenende: die Domplatz-Bühne
Nachrichten-Ticker