Prozesse
Lkw-Fahrer gesteht Kindesmissbrauch im Führerhaus

Münster (dpa/lnw) - Es passierte im Führerhaus oder unter der Dusche auf der Autobahnraststätte: Ein ehemaliger Lastwagenfahrer aus Burgsteinfurt (Kreis Steinfurt) hat gestanden, sich auf seinen Touren an einem Mädchen aus der Nachbarschaft vergangen zu haben. Der Angeklagte hatte die anfangs erst elfjährige Schülerin in den Sommerferien mitgenommen. Die Fahrten gingen nach Skandinavien oder in die Alpen. «Dabei sind wir uns näher gekommen», sagte der 59-Jährige am Dienstag zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Münster. Die sexuellen Übergriffe gehen auf die Jahre 2001 bis 2003 zurück.

Dienstag, 18.03.2014, 16:04 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.03.2014, 15:44 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 18.03.2014, 16:04 Uhr

Die Schülerin hatte jahrelang geschwiegen, sich dann aber doch noch an die Polizei gewandt. In der Zwischenzeit hatte sich der Angeklagte bereits an einem weiteren Mädchen vergangen. Außerdem wurde auf seinem Computer massenhaft Kinderpornographie gefunden. Den Richtern sagte er am Dienstag: «Ich schäme mich.»

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