Prozesse
Schickedanz-Ehemann Leo Herl im Sal. Oppenheim-Prozess

Köln (dpa/lnw) - Vier Tage nach Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz tritt am heutigen Montag auch ihr Ehemann Leo Herl als Zeuge im Sal. Oppenheim-Prozess auf. Schickedanz hatte am Donnerstag schwere Vorwürfe gegen ihre einstigen Vermögensberater erhoben. Sie sei getäuscht und fehlgeleitet worden, sagte die 70-Jährige. Schickedanz hatte 2009 durch die Insolvenz des Handelskonzerns Arcandor Milliarden verloren.

Montag, 17.03.2014, 06:46 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 17.03.2014, 06:28 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 17.03.2014, 06:46 Uhr

Die einstige Großaktionärin betonte vor dem Landgericht Köln , sie habe sich mit geschäftlichen Details nie befasst. Stattdessen habe sie ihre Vermögensverwaltung der Bank Sal. Oppenheim und dem Immobilienmanager Josef Esch überlassen. In dem Strafprozess müssen sich Esch sowie die vier ehemaligen Chefs der Bank teils wegen Untreue in einem besonders schweren Fall, teils wegen Beihilfe dazu verantworten. Alle fünf Angeklagten beteuern ihre Unschuld.

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