Elektroautos: Neue E-Ladesäule des Projektes „eCOEmobil“ am Rathaus in Betrieb Damit nie der Saft ausgeht

Rosendahl. Noch fehlt ein Elektroauto im Fuhrpark der Gemeinde, aber das könnte sich bei nächster Gelegenheit ändern. „Wir haben das Thema durchaus im Kopf“, versichert Bürgermeister Christoph Gottheil – nicht nur, weil gestern offiziell die E-Ladesäule auf dem Rathaus-Parkplatz in Betrieb genommen wurde. „Die Leute werden sich überzeugen lassen“, zeigt sich Herbert Kortüm, Wirtschaftsförderer der Gemeinde, überzeugt von einer positiven Entwicklung der Elektromobilität. „Wichtig ist nur, dass flächendeckend Ladestationen zur Verfügung stehen.“

Von Frank Wittenberg
Elektroautos: Neue E-Ladesäule des Projektes „eCOEmobil“ am Rathaus in Betrieb : Damit nie der Saft ausgeht
Nahmen gestern die neue E-Ladestation in Betrieb: (von links) Stefan Bölte (GFC-Geschäftsführer), Projektleiterin Kristin Holz, Andreas Böhmer (Stadtwerke Coesfeld), Klaus Löderbusch vom gleichnamigen Elektrobetrieb aus Billerbeck, Wirtschaftsförderer Herbert Kortüm und Bürgermeister Christoph Gottheil. Foto: Frank Wittenberg

Genau daran arbeitet die Gesellschaft des Kreises Coesfeld zur Förderung regenerativer Energien (GFC). In jeder Kommune mindestens eine Station, das habe sich die GFC kurzfristig vorgenommen, erklärt Geschäftsführer Stefan Bölte: „Und wir sind aktuell der einzige Landkreis bundesweit, der das vorweisen kann.“ Einheitliche Stationen wie die am Rathaus sollen in jeder Gemeinde zu finden sein, das ist Teil des Projektes „eCOEmobil – Elektromobilität für den Kreis Coesfeld“. Das so Bölte, sei ein besonderer Leuchtturm unter mehreren Klimaschutzprojekten.

Möglich ist das mit Unterstützung der Stadtwerke Coesfeld GmbH, die auch schon die Ladestationen am Rathaus und an der Pfauengasse in Coesfeld gesponsert hat. „Mobilität ist ein wichtiges Thema“, betont Andreas Böhmer (Bereichsleitung Netze). „Deshalb tragen wir als Dienstleister gerne unseren Teil bei.“

Das Laden, erläutert Stefan Bölte, könne ganz einfach abgewickelt werden: Eine Ladekarte der Firma „New Motion“ könne kostenlos im Internet bestellt werden. Nach entsprechender Registrierung werde der Preis von 29 Cent pro Kilowattstunde Strom per Lastschrift vom Konto des Nutzers abgebucht. Die Karte sei übrigens in Zukunft auch kompatibel mit den Stationen der Stadtwerke Münster. „Und wir speisen mit cosinatur natürlich Ökostrom ein“, so Bölte.

Zwei Autos gleichzeitig können nun am Rathaus geladen werden – wobei eine App für das Smartphone sogar zeigt, ob die Station gerade belegt ist oder nicht. Zunächst ist ein Stellplatz eingezeichnet, der dafür frei bleiben muss. „Wenn der Bedarf steigt, können wir auch einen zweiten Platz für Elektroautos reservieren“, kündigt Christoph Gottheil an, der im Hinblick auf die Elektromobilität ein großes Entwicklungspotenzial sieht. „Da wird in den nächsten Jahren auch in der Autoindustrie eine Menge passieren.“

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