Kerstin Schulze Kalthoff beeindruckt vom Lauf in Berlin, aber nicht ganz zufrieden mit der Zeit Gemischte Gefühle rund um die Siegessäule

Rosendahl. Das Event als solches hat mächtig Eindruck hinterlassen. „Ich würde auf jeden Fall nochmal dort laufen“, blickt Kerstin Schulze Kalthoff auf den „Great 10k Berlin“, den die Athletin der LG Rosendahl absolviert hat. Und trotz einer Bestzeit von 38:32 Minuten war die Osterwickerin nicht ganz zufrieden: Eigentlich wollte sie die zehn Kilometer deutlich unter 38 Minuten laufen.

Von Allgemeine Zeitung
Kerstin Schulze Kalthoff beeindruckt vom Lauf in Berlin, aber nicht ganz zufrieden mit der Zeit: Gemischte Gefühle rund um die Siegessäule
Siegerehrung nach den zehn Kilometern durch Berlin: Kerstin Schulze Kalthoff (5. v. r.) belegte Platz zwei in ihrer Altersklasse U 20. Foto: az

In Berlin ging es nach einem kurzen, lockeren Lauf um das Olympia-Stadion direkt zum Essen und Startnummernausgabe im Athletenhotel. Gestärkt nach dem Frühstück am nächsten Morgen ging es weiter zum Start. „An der Strecke angekommen wurden wir von einer großartigen Stimmung empfangen“, berichtet Kerstin Schulze Katlhoff. Pünktlich zum Start kam auch die Sonne heraus und das triste Wetter der vergangenen Tage war vergessen. Einzig der Wind blieb übrig.

Mit 5000 weiteren Athleten im Rücken begann die Rosendahlerin das Rennen zunächst vorsichtig und rollte mit viel Rückenwind die ersten drei Kilometer zur Siegessäule herunter. Anschließen ging es durch den Zoo und zurück Richtung Schloss Charlottenburg. Auf Kilometer sechs bis acht machte sich der Gegenwind deutlich bemerkbar. „Doch eines motivierte: Die zu schnell losgelaufen Läufer konnte ich nach und nach einsammeln“, so Kerstin Schulze Kalthoff. Allerdings habe sie keine Gruppe finden können und alleine gegen den Wind Richtung Ziel ankämpfen müssen. „Auf dem letzten Kilometer motivierten einen die Zurufe der Zuschauer.“

Im Ziel blieb die Uhr für sie nach 38:32 Minuten stehen, was Bestzeit, Platz 20 in der Gesamtwertung und Platz zwei in der Jugend U 20 bedeutete – die ehrgeizige Athletin aber nicht restlos zufriedenstellte.

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