Rosendahl Belastungen so gering wie möglich

Rosendahl. Die wochenlange Baustelle vor der Haustür lässt sich nicht vermeiden, aber sie soll so erträglich wie möglich gestaltet werden. „Wir haben nicht wie sonst gleich die gesamte Straße abgefräst, sondern zunächst nur einen ein Meter breiten Streifen“, erklärt Christoph Wübbelt mit Blick auf die Sanierung der Antoniusstraße in Darfeld. „Also kann sie von den Anliegern und den Schulbussen weitgehend problemlos befahren werden.“ Mit dem identischen Konzept soll es im Sommer auf dem Spielberg weitergehen.

Von Frank Wittenberg
Rosendahl: Belastungen so gering wie möglich
Zunächst nur in einem schmalen Streifen finden die Arbeiten auf der Antoniusstraße in Darfeld statt. Erst wenn die neuen Wasserleitungen verlegt sind, wird die gesamte Straße abgefräst und mit einer neuen Bitumenschicht versehen. Foto: Frank Wittenberg

Anlass der Arbeiten ist in erster Linie eine notwendige Sanierung der Antoniusstraße. „In diesem Zusammenhang legen wir in Absprache mit den Stadtwerken ein Gesamtkonzept auf, weil es Sinn macht, die Wasserleitungen aufgrund des fortgeschrittenen Alters gleich mit zu erneuern“, sagt Wübbelt, Dipl.-Ing. für Straßen- und Tiefbau in der Gemeindeverwaltung. Aktuell ist das Unternehmen Grethen damit beschäftigt, die neuen Leitungen in den Seitenbereich der Straße zu verlegen – die alten Leitungen befinden sich unter dem Bürgersteig und werden bis zur Fertigstellung weiter benutzt. „Einschränkungen kann es für ein bis zwei Tage geben, wenn wir die Umbindung durchführen“, kündigt Wübbelt an. „Aber darüber werden wir die Anlieger rechtzeitig informieren.“

Wenn die Arbeiten an den Wasserleitungen abgeschlossen sind, rückt das Unternehmen Noldes und Sohn an, um die Straße sechs Zentimeter tief abzufräsen und mit einer neuen Bitumenschicht zu versehen. In diesem Zusammenhang werden auch Absackungen und Abplatzungen im Bereich des Bürgersteiges, des Bordsteines und der Rinne behoben – „allerdings nur da, wo es wirklich notwendig ist“, betont Christoph Wübbelt. Geplant sind diese Arbeiten für den Zeitraum der Sommerferien.

Voraussichtlich im Juli – wenn die Witterung den Zeitplan zulässt – soll auch am Spielberg die Maßnahme beginnen, und das auf identische Weise: Zunächst wird in einem schmalen Streifen die Wasserleitung erneuert, dann folgt im August/September die Straße. „Sanieren werden wir zunächst den hinteren Bereich bis zum Wendehammer“, erklärt Wübbelt. Da im vorderen Bereich noch ein Bauvorhaben geplant sei, werde der Abschnitt von der Brücke bis zur Bebauung zunächst ausgespart, damit nicht gleich wieder Beschädigungen durch Baufahrzeuge passieren.

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