Westfalenliga: Hochverdienter 5:1-Sieg für die VfL-Frauen gegen Mecklenbeck Dominanz drückt sich in Toren aus

Billerbeck (fw). Die Reaktion, die Frank Stening sich gewünscht hatte, kam prompt. Eine Woche nach dem eher bescheidenen Auftritt beim Schlusslicht FC Finnentrop zeigten sich die Fußballerinnen des VfL Billerbeck von einer viel besseren Seite – und ließen dem Tabellenelften Wacker Mecklenbeck nicht den Hauch einer Chance. „Völlig verdient“, bilanzierte der Trainer nach dem deutlichen 5:1-Heimerfolg. „Wir haben das Spiel über 90 Minuten dominiert.“

Von Frank Wittenberg
Westfalenliga: Hochverdienter 5:1-Sieg für die VfL-Frauen gegen Mecklenbeck : Dominanz drückt sich in Toren aus
Sorgte mit ihrem Treffer zum 3:0 kurz vor der Pause für die Vorentscheidung zugunsten der VfL-Frauen: Anna Hettwer (Mitte). Foto: Frank Wittenberg

Lediglich in der Anfangsphase agierten die Gäste druckvoll, ohne jedoch gefährlich zu werden. „Wir standen gut und haben keinen Torschuss zugelassen“, so Stening. Die Billerbeckerinnen ihrerseits spielten schnörkellos und mit viel Tempo nach vorne, was schon in der 14. Minute belohnt wurde: Anna Haberecht erzielte das 1:0 und legte auch in der 27. Minute das 2:0 per Elfmeter nach. Zuvor hatte Wacker-Torfrau Jule Krützmann Jana Krystek zu Fall gebracht und dafür die gelbe Karte gesehen. „Es gibt auch Schiris, die dafür Rot ziehen“, erklärte Frank Stening. „Aber so war es völlig in Ordnung.“ Noch vor der Pause machten die VfL-Frauen den Deckel drauf, als ein Freistoß von Isabel Ueding aus dem Halbfeld an den zweiten Pfosten verlängert wurde, wo Anna Hettwer richtig stand und den Ball zum 3:0 über die Linie drückte (40.).

Mit der sicheren Führung im Rücken agierten die Billerbeckerinnen im zweiten Durchgang kontrolliert und ließen nach wie vor keine Möglichkeiten der Gäste zu. Vorne erhöhten sie in der 70. Minute nach einem tollen Spielzug auf 4:0, als Lea van den Berg den Ball genau durch die Schnittstelle der Viererkette steckte und Luzie Möllers cool vollendete. Der 4:1-Anschlusstreffer für Mecklenbeck, den Annika Eggert in der 83. Minute erzielte, war nur Ergebniskosmetik – zumal der VfL noch einmal nachlegte: Die eingewechselte Franziska Diekmann, ebenso wie Mona Ueding eine freundliche Leihgabe aus der zweiten Mannschaft, markierte in der Schlussminute den 5:1-Endstand. Entsprechend zufrieden war der Trainer nach dem zehnten Saisonsieg und dem Sprung auf Rang sechs in der Westfalenliga: „Mecklenbeck hat nie Zugriff auf uns bekommen.“ 7 VfL Billerbeck – Wacker Mecklenbeck 5:1; Tore: 1:0 und 2:0 Anna Haberecht (14.;27., FE), 3:0 Anna Hettwer (40.), 4:0 Luzie Möllers (70.), 4:1 Annika Eggert (83.), 5:1 Franziska Diekmann (90.).

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