Billerbeck Feierbiester wollen aufsteigen

Billerbeck. Die Feierlichkeiten sind vorbei. „Drei Tage am Stück – das muss reichen“, sagt Steffen Szymiczek und zieht die Bremse, „wir dürfen schließlich unser Ziel nicht aus den Augen verlieren.“ Den Meistertitel in der Kreisliga A haben die Feierbiester aus Billerbeck endgültig sicher, den Aufstieg aber noch nicht.

Von Ulrich Hörnemann
Billerbeck: Feierbiester wollen aufsteigen
Die Sektdusche ist vorbei! Die Billebecker Meister-Combo konzentriert sich ab sofort auf das nächste Ziel: den Aufstieg in die Bezirksliga. Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Das Relegationsspiel ist die nächste Etappe. Doch es bleiben drei wichtige Fragen, die Szymiczek im Telegrammspiel runterrattert: „Gegen wen spielen wir? Wann spielen wir? Wo spielen wir?“ Die Antworten werden erst am späten Sonntag geklärt. „Mir wurde mitgeteilt, dass die beiden Staffelleiter von Ahaus und Coesfeld um 19 Uhr miteinander reden werden und die Termine absprechen.“ In der Staffel 1 (Ahaus) gibt es ein Kopf-an-Kopf-an-Rennen zwischen der Spielvereinigung Vreden II und dem ASC Schöppingen, die aktuell punktgleich sind, da die Vredener am Pfingstmontag überraschend beim VfB Alstätte (0:1) gepatzt haben. Sollten beide Teams am letzten Spieltag einen Dreier holen, wird ein Entscheidungsspiel nötig, wer denn nun der Meister und künftige Gegner der Billerbecker ist. Dieses Spiel könnte zeitnah am Mittwochabend oder am Donnerstagnachmittag über die Bühne gehen, dann wüssten Steffen Szymiczek & Co., gegen wen sie antreten müssen. Wo und wann diese Partie stattfinden wird, würde erst danach entschieden.

Der Sieger dieses Relegationsspiels steigt definitiv in die Bezirksliga auf. Dem Verlierer winkt eine zweite Chance. Er würde auf den Verlierer des Relegationsspiels der beiden Münsteraner Staffeln treffen. In Staffel 1 ist die SG Telgte bereits Meister, in Staffel 2 kämpfen der SV Rinkerode und der SV Bösensell um den Titel. Beide haben 63 Punkte.

Die Konstellation ist also ähnlich wie in den Staffeln Ahaus und Coesfeld. „Die Meisterschaft ist vor der Relegation“, betont Steffen Szymiczek ganz gelassen. „Es kann also noch ‘ne lange Saison werden, aber wir sind auch noch verdammt hungrig.“ Er hat die Ruhe weg und vertraut voll und ganz seinem ehrgeizigen Personal.

Das Duell der Verlierer wird übrigens in Hin- und Rückspiel ausgetragen, so dass eine Niederlage im ersten Spiel problemlos wieder wettgemacht werden kann.

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