Handball: Wichtiges Heimspiel der DJK/VBRS-Damen gegen TSV Oerlinghausen Jetzt zählen nur noch Siege

Coesfeld. Bisher gab’s nur Haue für die „Bergzicken“. Wenn der TSV Oerlinghausen in dieser Saison auf Reisen war, dann immer vergebens – null Punkte hat das Team aus Ostwestfalen in fremden Hallen gesammelt. „Das sollte auch diesmal so bleiben“, sagt Tine Hekman mit Blick auf das  Heimspiel am Samstag ihrer DJK/VBRS-Handballerinnen. Denn gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, der nur zwei Minuspunkte weniger auf dem Konto hat, muss ein Sieg her. Unbedingt!

Von Frank Wittenberg
Handball: Wichtiges Heimspiel der DJK/VBRS-Damen gegen TSV Oerlinghausen : Jetzt zählen nur noch Siege
Alles reinwerfen und punkten, das muss das Motto für die DJK/VBRS-Damen um Britta Reckers am Samstag gegen den TSV Oerlinghausen sein. Foto: Frank Wittenberg

Den Druck kann die Interimstrainerin nicht von den Schultern ihrer Spielerinnen nehmen. „Was soll ich sagen?“, zuckt sie mit den Schultern. „Natürlich müssen wir gewinnen.“ Denn die Chance, am Ende einer Saison mit vielen Tiefen zum elften Mal den Oberliga-Klassenerhalt feiern zu können, ist nach wie vor realistisch. „Möglicherweise gibt es nur zwei Absteiger“, sagt Tine Hekman. Wahrscheinlich zwei aus vier, denn neben der DJK-VBRS und Oerlinghausen hängen auch Vorwärts Wettringen und TuS Bielefeld/Jöllenbeck tief im Keller. Die Coesfelderinnen haben aus diesem Quartett zwar die wenigsten Punkte auf dem Konto, aber auch noch zwei Nachholspiele zu bestreiten. „Wir müssen einfach immer alles geben“, fordert die Trainerin. „Ab sofort müssen wir in jedem Spiel punkten.“

Besonders wichtig sind eben diese Duelle gegen die Konkurrenz. In Oerlinghausen haben die DJK-Damen knapp mit 21:23 verloren – auch diesmal stellt Tine Hekman ihr Team auf einen mannschaftlich geschlossenen Gegner ein. „Ich kenne sie ja selbst aus den vergangenen Jahren“, erklärt sie. „Da hat sich nicht viel verändert.“ Allerdings haben sie in Coesfeld registriert, dass der TSV zuletzt nur knapp gegen Ibbenbüren verloren und den TV Verl gar mit 30:23 geschlagen hat. Beides aber in eigener Halle.

Personell sind die Voraussetzungen gut, denn alle 14 Spielerinnen stehen zur Verfügung. Voll wird es auf der Bank ohnehin, denn auch das Trainerteam wird diesmal auf ein Trio wachsen: Neben Tine Hekman und Fiona van Ael wird auch Helmut Martin dabei sein und seine Erfahrung einbringen. „Die Mannschaft hat sich das gewünscht“, erklärt Tine Hekman. Auch in dieser Hinsicht wollen sie vor hoffentlich vielen Zuschauern alle Möglichkeiten für das Wunder von Coesfeld ausschöpfen.

Anwurf: Samstag, 17 Uhr, Halle I des Schulzentrums; um 14.45 Uhr spielt die zweite Herrenmannschaft gegen TV Borghorst II.

Leserkommentare
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4738560?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947787%2F947821%2F