Tischtennis: Pius-Mädchen gewinnen das NRW-Finale und qualifizieren sich für Bundesebene „Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!“

Coesfeld. „Mannomann, ist das spannend!“ Nervös tippelt Mario Böckmann auf und ab. Das Tischtennis-Finale läuft; der Lehrer fiebert mit - und wie! Und tatsächlich darf das St.-Pius-Gymnasium am Ende über einen NRW-Titel jubeln.

Von Allgemeine Zeitung
Tischtennis: Pius-Mädchen gewinnen das NRW-Finale und qualifizieren sich für Bundesebene: „Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!“
Platz eins und drei fuhren die Pius-Teams beim NRW-Finale ein: oben von links die WK 3-Siegerinnen Lea Laukamp, Henrike Fehmer, Helene Volmer, Emma Vogt, Vivien Walde, Nele Schlüter; unten von links die drittplatzierte WK 2 mit Paula Volmer, Nicola Schlüter, Laura Broll, Laura Penkov, Ina Gausling und Marlene Korbeck. Foto: az

Nach dem beachtlichen zweiten Platz im vergangenen Jahr bei den Schul-Landesmeisterschaften in Düsseldorf trat das St.-Pius-Gymnasium nun mit zwei Teams in zwei Altersklassen zum NRW-Finale an. Einen hervorragenden dritten Platz erreichte dabei die WK 2 (Geburtsjahrgänge 2001 bis 2004) mit Paula Volmer, Nicola Schlüter, Laura Broll, Laura Penkov, Ina Gausling und Marlene Korbeck unter der Leitung von Referendar Sven Vaupel.

Die jüngeren Mädchen der WK 3 (Geburtsjahrgänge 2003 bis 2006) überzeugten in ihren ersten drei Partien. Lea Laukamp, Henrike Fehmer, Helene Volmer, Emma Vogt, Vivien Walde und Nele Schlüter gewannen gegen die Vertretungen aus Essen und Köln jeweils 9:0, gegen Bad Driburg mit 6:3.

Dann läuft das letzte Spiel gegen Lippstadt. Ein Sieg, und das Coesfelder Gymnasium wäre zum ersten Mal NRW-Meister. „Das schaffen wir schon“, versucht die elfjährige Nele Schlüter, ihren Lehrer zu beruhigen. Danach gewinnt sie nicht nur ihr Doppel mit Vivien Walde souverän, sie siegt auch mit 3:0-Sätzen im Einzel. Nach großartigen Partien ihrer Mitspielerinnen ist es schließlich Helene Volmer vorbehalten, ihren ersten Matchball zum fünften und entscheidenden Punkt zu verwandeln. Danach kennt der Jubel der Billerbeckerinnen samt Betreuerteam keine Grenzen mehr. „Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!“, tönt es durch die Halle, in der Timo Boll und Dimitri Ovtcharov regelmäßig aufschlagen.

Und der Coach nimmt die Glückwünsche der fairen Gegner entgegen. „Das war wahrlich eine fantastische Leistung heute“, ist Mario Böckmann auch nach der Pokalverleihung noch aus dem Häuschen. Im April geht es für die talentierten Pius-Youngsters für fünf Tage zum Bundesfinale nach Berlin – dann mit sieben tollen Spielerinnen und einem vielleicht etwas beruhigteren Coach . . .

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