Handball: DJK/VBRS-Damen bezwingen VfL Brambauer 26:24 Verdienter Sieg auch ohne Spektakel

Coesfeld. Nein, wirklich nervös wurde er nicht. „Ich bin verhältnismäßig ruhig geblieben“, versicherte Dirk Haverkämper – obwohl der deutliche Vorsprung immer mehr zusammengeschmolzen war und die Gäste sechs Minuten vor dem Ende auf 25:23 verkürzt hatten. Letztlich behielten seine DJK/VBRS-Handballerinnen alles im Griff, bezwangen den VfL Brambauer mit 26:24. „Auch wenn es keine Riesenleistung war“, gab der Trainer zu. „Wir mussten dieses Spiel gewinnen, und wir haben die Aufgabe gelöst.“

Von Frank Wittenberg
Handball: DJK/VBRS-Damen bezwingen VfL Brambauer 26:24: Verdienter Sieg auch ohne Spektakel
Aufgabe gelöst und zum Abschied von Pia Spahlinger einen Sieg eingefahren: Kerstin Böing (rechts) und die DJK/VBRS-Damen gewannen verdient gegen den VfL Brambauer. Foto: Frank Wittenberg

Ein bisschen Anlauf benötigten die Coesfelderinnen, die 1:4 in Rückstand gerieten (9.), dann aber beim 5:5 durch Steffi Lappe erstmals den Ausgleich erzielten und die Partie spätestens nach dem 7:9 (20.) besser in den Griff bekamen. „Wir standen in der Verteidigung sehr gut“, lobte Haverkämper die Abwehrarbeit, die sich schon früher ausgezahlt hätte, wenn seine Damen nicht im Angriff so viele gute Chancen ausgelassen hätten. Das änderte sich zu Glück: Vier Treffer in Folge bescherten den 11:9-Vorsprung (25.), zur Pause lag die DJK-VBRS mit 14:11 vorne.

Und mit diesem Dampf ging es im zweiten Durchgang auch zunächst weiter. „Das war phasenweise richtig gut, was wir im Angriff gespielt haben“, zeigte sich der Trainer zufrieden. Franziska Wilde zog in der Zentrale die Fäden und warf zudem sechs Treffer. Über 20:14 (39.) zogen die DJK-Damen auf 24:17 (46.) weg – das sollte die Entscheidung sein.

Schade nur, dass sich in der Folge die Chancenverwertung wieder stark ausbaufähig präsentierte. „Wir haben die Tore nicht mehr gemacht, dadurch haben wir Brambauer wieder ins Spiel gebracht“, stellte Haverkämper fest. In den verbliebenen 14 Minuten begnügten sich die Coesfelderinnen mit nur noch zwei weiteren Treffern zum 25:20 und 26:23 – Letzterer per Siebenmeter durch Lea-Sophie Schneider, der Haverkämper im Rückraum ebenfalls eine prima Leistung bescheinigte. Die Gäste verkürzten auf zwei Treffer, mehr aber nicht – „weil wir in der Abwehr sehr sattelfest waren“, erklärte der Trainer nach dem 26:24-Erfolg. „Und wir haben Pia Spahlinger einen schönen Abschied bereitet.“ 7 DJK Coesfeld-VBRS – VfL Brambauer 26:24; Rieke Liebig und Steffi Gevers (im Tor), Franziska Wilde (6), Lea-Sophie Schneider (6/6), Steffi Lappe (5), Christin Wienecke (3), Christel Daldrup (2), Britta Reckers (1), Kerstin Böing (1), Lea Hemker (1), Pia Spahlinger (1), Juliana Hüls.

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