Fußball: Trotz einer 3:2-Pausenführung kassiert DJK-VBRS II eine 4:6-Niederlage gegen Vorwärts Epe II
Vier Treffer reichen nicht zum Erfolgserlebnis

Coesfeld (uh). Denis Koopmann packte ganz tief in die Experimentierkiste und holte die Dreierkette hervor. „Drei Mann hinten und fünf im Mittelfeld davor“, erzählte der Trainer des A-Kreisligisten DJK Coesfeld-VBRS, „das hat anfangs ganz gut geklappt. Doch nachdem wir kräftig durchgewechselt hatten, sind in den letzten 20 Minuten ein Paar Mal ausgekontert worden.“

Montag, 12.02.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 11.02.2018, 16:56 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 12.02.2018, 06:00 Uhr
Führungstreffer: Marius Borgert, freundliche Leihgabe aus der ersten Mannschaft, köpft das 1:0. Foto: az

Trotz einer 3:2-Pausenführung musste der Gastgeber noch eine 4:6-Niederlage gegen den A-Liga-Aufsteiger Vorwärts Epe II hinnehmen.

Ein Monat Vorbereitung liegt nun hinter ihnen. „Die Beteiligung war sehr gut“, erzählte Denis Koopmann. Den Prüfungsstress seiner Studenten hat er durch Extra-Einheiten am Freitag oder Samstag aufgefangen. „18 bis 20 Mann waren regelmäßig beim Training.“

Allerdings hatten sie vor dem Test gegen Vorwärts Epe II erst zweimal spielen können: 6:2 gegen den SC Südlohn und 3:2 gegen TuS Velen, zwei A-Ligisten. „Die Leistungen waren sehr ordentlich, so dass wir beide Male verdient gewonnen haben“, berichtete Denis Koopmann, „hoffentlich waren wir da Selbstvertrauen getankt für unser Meisterschaftsspiel in Rorup.“ Auf den Samstag (17.2.) wurde diese Partie vorgezogen. Anstoß: 15 Uhr auf Asche. „Ein Sieg ist Pflicht“, betonte er. Auf Jens Paas muss Koopmann dann verzichten.

Zwei verletzungsbedingte Ausfälle muss der Coach ohnehin verkraften. Mario Rensing hat bisher nur Lauftraining absolviert. O-Ton Koopmann: „Das zieht sich hin.“ Kai Korn hat erneut hartnäckige Oberschenkelbeschwerden, die ihn bereits im alten Jahr immer wieder ausgebremst hatten.

In den vergangenen Wochen hat Denis Koopmann den Fokus vor allem auf die Defensivarbeit gelegt. „Da müssen wir deutlich besser werden. Hinten sind wir nicht stabil genug. Heute waren es wieder sechs Stück. Wichtig ist, dass wir weniger Gegentore kassieren“, nannte er das Ziel, „auch offensiv haben wir noch Steigerungspotenzial. Wenn wir vorn im Angriff gefährlicher werden, dann halten wir auch den Gegner von der Bude fern.“

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