Arminen-Trainer Frank Averesch holt Marcel Strübig, Lukas Höseler und seinen Sohn Jonas Averesch
Drei Coesfelder spielen für Ochtrup

Coesfeld. Weil er in der nächsten Spielzeit nicht nur mitspielen will in der A-Liga, hat sich Frank Averesch, der Trainer von Arminia Ochtrup, um Verstärkungen bemüht – und ist fündig geworden. „Ich will in der nächsten Saison nicht nur um die goldene Ananas mitspielen, wir wollen höher angreifen“, macht der gebürtige Coesfelder klar. Und um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, kommen im Sommer drei vielversprechende junge Fußballer aus Coesfelder Vereinen: Marcel Strübig (DJK Coesfeld-VBRS), Lukas Höseler und Jonas Averesch (beide SG Coesfeld 06). „Das sind alles Spieler, die eine hohe Qualität haben und auch menschlich super zu uns passen“, freut sich Averesch über die Transfers.

Dienstag, 13.02.2018, 06:42 Uhr

Gemeinsame Sache: Frank Averesch und Sohn Jonas sind ab Sommer bei Arminia Ochtrup aktiv. Der Senior ist der Trainer, der Junior sein Torhüter. Ihr Ziel: oben mitspielen. Foto: Frank Wittenberg

Marcel Strübig (21), der Nachwuchsspieler von DJK Coesfeld-VBRS, ist ein Kandidat fürs zentrale. Er bringt trotz seines jungen Alters schon viel Erfahrung aus der Landesliga mit. Einen Teil seiner fußballerischen Ausbildung absolvierte Strübig in der Jugend von Preußen Münster.

Für den Angriff haben sich die Ochtruper die Dienste von Lukas Höseler (22) gesichert, Dabei handelt es sich um einen klassischen Mittelstürmer, der die Bälle festmachen kann und weiß, wo das Tor steht. „Von diesen Spielertypen haben wir zu wenig. Wenn uns Tim Niehues mal nicht zur Verfügung steht, fehlt uns so ein Wandspieler“, betont Averesch.

Beim dritten Neuzugang handelt es sich um Jonas Averesch (20), den Sohn von Frank Averesch.. Er wird ebenfalls vom A-Ligisten SG Coesfeld 06 kommen. Averesch junior spielt im Tor und stand auch schon bei Preußen Münster unter anderem in der B-Jugend-Bundesliga zwischen den Pfosten. „Es war immer mal unser Wunsch, etwas zusammen zu machen“, betont Averesch senior. „Aber nur weil der Papa Trainer ist, heißt das noch lange nicht, dass der Sohn spielt. Wir haben mit Robin Neumann schon einen starken Keeper.“ Jonas Averesch soll zudem mit den A- und B-Jugend-Torhütern arbeiten.

Verlassen wird die Arminen am Saisonende Keeper Florian Hilbert. Ob es weitere Neuzugänge geben könnte, ließ Frank Averesch offen. Man wolle die aktuelle Mannschaft ja nicht komplett umkrempeln, erklärt der Coach aus Coesfeld.

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