Coesfeld Noch einmal so wie im Hinspiel

Coesfeld. Angst vor einer Negativserie haben sie nicht. Nein, Dirk Haverkämper und seine DJK/VBRS-Handballerinnen bleiben ganz gelassen, auch wenn sie zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele in Folge verloren haben – und morgen die ganz schwere Auswärtspartie beim Tabellenzweiten ETSV Witten auf dem Programm steht. „Es war zu erwarten, dass es in dieser Phase der Saison mit den Gegnern von oben schwierig wird“, sagt der Trainer. „Da entscheidet die Tagesform.“

Von Frank Wittenberg
Coesfeld: Noch einmal so wie im Hinspiel
In den Vorwärtsgang wollen Steffi Lappe und die DJK/VBRS-Damen nach zuletzt zwei Niederlage kommen. Die Aufgabe beim ETSV Witten wird allerdings sehr schwer. Foto: Frank Wittenberg

Sie haben es drauf, da dient das Hinspiel als bestes Beispiel. In eigener Halle haben die Coesfelderinnen den Favoriten aus Witten mit 32:27 entzaubert, zwischenzeitlich sogar mit zehn Toren Vorsprung geführt. „Wir können jeden Gegner schlagen, aber dazu müssen wir über 90 Prozent abrufen“, weiß Haverkämper. Was passiert, wenn ihnen das nicht gelingt, haben sie am vergangenen Samstag bei der ersten Heimniederlage der Saison gegen TuRa Halden-Herbeck am eigenen Leib erfahren: Schwache 15 Minuten in der ersten Halbzeit kosteten den möglichen Sieg.

Auch wenn für die ETSV-Damen der Verbandsliga-Titel nach der jüngsten 22:24-Niederlage beim Tabellenführer Westfalia Kinderhaus in weite Ferne gerückt ist, werden sie heiß auf die morgige Begegnung sein. „Da haben wir was gutzumachen“, erinnert sich Coach Michael Lohrmann an die 27:32-Pleite in Coesfeld, als man über nahezu die gesamten 60 Minuten „nicht richtig reingefunden“ habe in diese Begegnung. Überhaupt hält Lohrmann eine Menge von der DJK-Sieben: „Das ist ein gutes Team mit einigen sehr schnellen und ein, zwei ganz erfahrenen Spielerinnen.“

Dirk Haverkämper wiederum weiß, worauf er sein voraussichtlich vollzähliges Personal einstellen muss. „Witten spielt sehr stark über den Kreis“, warnt er. „Das haben wir im Hinspiel sehr gut unterbunden und müssen es auch diesmal hinbekommen.“ Fehler dürfen sie sich nur ganz wenige erlauben, wenn sie aus Witten etwas mitnehmen wollen – und das ist selbstverständlich das Ziel, wenn auch für die Coesfelderinnen als Tabellenfünfter kein großer Druck nach oben und unten besteht: „Wir wollen trotzdem unsere Leistung abrufen!“ 7 Anwurf: Sonntag, 16 Uhr, Kreissporthalle, Husemannstraße 51 in Witten.

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