Coesfeld Mit dem letzten Aufgebot verloren

Coesfeld (uh). Das dickste Lob bekam der Jüngste auf dem Feld: Jannik Rafael, der hochtalentierte Schnapper. „Obwohl noch Jungsenior, hat er sehr viel Ruhe ausgestrahlt und sogar einen Elfmeter gehalten“, erklärte Sebastian Scheinig, Trainer des Landesligisten DJK Coesfeld-VBRS, nach der 0:1-Niederlage gegen Viktoria Heiden.

Von Ulrich Hörnemann
Coesfeld: Mit dem letzten Aufgebot verloren
Dicke Chance: Karay Arslan (großes Foto, links) hatte den Ausgleich auf dem Fuß, verfehlte allerdings knapp das Tor. Lucca Rensing (kleines Foto, links) blieb auch ein Tor verwehrt. Foto: az

Schon in der 1. Minute musste die Coesfelder Nr. 1 hinter sich greifen. Tobias Baumeister brachte die Gäste in Führung. Glück hatte Rafael in der 31. Minute, als ein Kopfball von Bernd Oenning an den Pfosten klatschte. Reaktionsschnell parierte er dann in der 39. Minute den Strafstoß, den sein Kapitän André Dumpe allzu ungestüm gegen Benedikt Hussmann verursacht hatte.

Die einzige ernsthafte Coesfelder Chance vor der Pause besaß Aleksandar Temelkov in der 41. Minute. Tobias Terlau lenkte den Schuss um den Pfosten.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Hausherren weit stärker. Mit dem allerletzten Aufgebot waren sie angetreten. Sieben Mann fehlten, sodass Sebastian Scheinig selber auflief. „Angesichts der Voraussetzungen hat sich die Mannschaft achtbar geschlagen“, erklärte der Coach, „ich zieh’ den Hut vor dieser Leistung.“ Koray Arslan hätte fast das 1:1 erzielt. Vier Mann hatte er ausgetrickst, dann aber das Tor knapp verfehlt. Schade.

„Die zweite Hälfte war ausgeglichen“, so Sebastian Scheinig, „Heiden blieb allerdings immer gefährlich mit Konter und Standards.“ 7 DJK Coesfeld-VBRS - Viktoria Heiden 0:1; Tor: 0:1 Tobias Baumeister (1.)

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