Coesfeld Das nächste Lebenszeichen

Coesfeld. Sie haben eigentlich keine Chance mehr, aber das ist ihnen völlig egal – das abgeschlagene Schlusslicht beweist einfach richtig Bock auf Fußball. „Was die Mannschaft trotz der Tabellensituation zurzeit zeigt, ist einfach überragend“, war Sebastian Scheinig begeistert. Und dazu hatte er am Freitagabend auch allen Grund, denn seine DJK Coesfeld-VBRS hat das vorgezogene Meisterschaftsspiel bei Eintracht Ahaus mit 4:3 gewonnen.

Von Frank Wittenberg
Coesfeld: Das nächste Lebenszeichen
Schon wieder ein starker Auftritt: Semih Tompa und die DJK-VBRS feierten am Freitagabend in Ahaus den zweiten Sieg in Folge. Foto: Frank Wittenberg

Dabei gab es zunächst eine kalte Dusche, denn in der 10. Minute fiel die Führung für die Ahauser. „Die Reaktion meiner Jungs war aber klasse“, freute sich Scheinig über einen ganz starken Auftritt – „das war wohl die beste erste Halbzeit, seitdem ich hier Trainer bin.“ Und das schlug sich auch in Toren nieder: Zunächst markierte Tobias Hüwe nach Vorarbeit von Kai Hemsing den Ausgleich (21.), dann legte Hüwe für Aleksandar Temelkov auf, der aus einem Metern zum 1:2 vollendete (26.). Temelkov legte auch in der 32. Minute das 1:3 nach. Und als Essad Terziqi im Strafraum gefoult worden war, machte Temelkov per Elfer zum 1:4 seinen Hattrick perfekt (38.). „Wir hätten sogar noch höher führen können“, berichtete der Trainer.

Nach der Pause kam Ahaus stärker auf und ließ den Coesfeldern, die kurzfristig auf den verletzten Hubertus Roling verzichten mussten, zudem nur noch wenig Raum für Konter. Als die Gastgeber mit zwei Toren in der 75. und 78. Minute auf 3:4 verkürzten, musste noch einmal gezittert werden – aber die DJK-VBRS brachte den zweiten Sieg in Folge über die Zeit und machte Sebastian Scheinig mächtig stolz: „Wir wollen der Liga zeigen, dass wir bis zum letzten Spieltag alles geben.“ 7 Eintracht Ahaus – DJK Coesfeld-VBRS 3:4; Tore: 1:0 Thorben Stratmann (10.), 1:1 Tobias Hüwe (21.), 1:2, 1:3 und 1:4 Aleksandar Temelkov (26., 32. 38., FE), 2:4 Maximilian Hinkelmann (75.), 3:4 Tim Schücker (78.).

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