Coesfeld
Marvin Funke zeigt Muskeln

Coesfeld. Die beiden „Arbeitstiere“, wie Moderator Fabian Dasbach seine wuchtigen Klubkollegen Marvin Funke und Thomas Borgert titulierte, haben sich aus Jux und Gaudi ins Teilnehmerfeld gemischt. „Das war total spontan“, sagte Borgert mit breitem Grinsen. „Stimmt“, meinte Funke, „wir hatten richtig Bock auf diesen Wettkampf.“ Als es endlich losging, schoss ihr Adrenalinspiegel spürbar in die Höhe.

Montag, 28.05.2018, 06:48 Uhr

Marvin Funke wiegt 87 Kilo, die sich auf 1,74 m Länge verteilen. Mit seiner Pranke könnte er eine Kartoffel zerquetschen wie einst der Seewolf. Foto: az

Fabian Dasbach pushte das Duo mit seinen flotten Sprüchen. Noch tags zuvor hatte er sich einen derben Einlauf abgeholt. Als Ingo Naber mit seinem Rollkommando die mobile Stabhochsprung-Anlage fürs Marktplatzspringen aufbaute, kam Dasbach generös mit einem Kasten Gerstensaft um die Ecke. „Das Bier ist ja lauwarm“, schimpfte Pils-Experte Michael Laukamp. „Edeka ist schuld“, rechtfertigte sich Dasbach, der dann aber am Sonntag zur Bestform auflief und das Zuschauervolk bei Laune hielt.

Marvin Funke wurde von ihm als Kraftmeier angekündigt. „80 Kilo Muskelmasse“, tönte Fabian Dasbach ins Mikro, „wollen wir hoffen, dass der Stab das aushält.“ Das Ding hat gehalten, obwohl Dasbach untertrieben hatte. „Ich bin sogar 87 Kilo schwer“, klärte der 1,74 m große Funke auf und scherzte, „der ‘Fabi’ nimmt es mit der Wahrheit manchmal nicht sooo genau.“

Papa Markus Funke, wie immer begleitet von Ehefrau Heike, hatte seinem ehrgeizigen Sohnemann auf die Schnelle die Sportklamotten von zu Hause geholt. „Ich wollte gar nicht mitmachen“, erklärte er, „hab’ doch gar nicht trainiert.“ Den letzten Wettkampf hatte Funke junior vor anderthalb Jahren beim beliebten Jedermann-Zehnkampf in Ahlen bestritten. „Damals bin ich 3,30 m gesprungen“, blickte er zurück, „jetzt waren’s 3,20 m. Damit hatte ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet.“

Thomas Borgert, Baujahr 1996 und ein Jahr jünger als sein Mitstreiter, war „gedopt“, wie Fabian Dasbach ohne rot zu werden verkündete: „Der Thomas ist frisch verliebt“, so Dasbach, „das bringt ihm bestimmt ein paar Körner mehr.“ Borgert, angefeuert von Freundin Ina Rentemeister, gab alles. Bei 3,10 m purzelte allerdings dreimal die verdammte Latte von der Stange. Mit 3,00 m steht er nun in der Ergebnisliste. Zufrieden? „Jaaa“, dehnte Borgert seine Antwort in die Länge, „dafür, dass wir schon morgens um Sieben auf den Beinen waren, um hier alles aufzubauen, ist die Höhe okay.“

Beiden fehlt momentan der nötige Freiraum, um sich passend vorzubereiten auf derartige Events. Marvin Funke muss tagsüber arbeiten und Thomas Borgert studieren, bis ihm der Kopf raucht. „Aber riesig Spaß gemacht hat’s trotzdem“, waren sich die Freunde einig.

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