Personal & Statistik Der 18. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf (dpa) - Der 18. Bundesliga-Spieltag startet mit der Freitagspartie Bayer Leverkusen gegen den FC Bayern München. Die restlichen Begegnungen im Überblick:

Von dpa
Ein Wiedersehen mit alten Kollegen: Hoffenheims Serge Gnabry zu Gast in Bremen.
Ein Wiedersehen mit alten Kollegen: Hoffenheims Serge Gnabry zu Gast in Bremen. Foto: Uwe Anspach

Werder Bremen - 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Bremer sind unter Trainer Kohfeldt im eigenen Stadion ungeschlagen, holten zuletzt aus zwei Partien nur einen Punkt. Hoffenheim verlor drei Auswärtsspiele in Serie.

PERSONAL: Werder muss auf Delaney verzichten. 1899-Trainer Nagelsmann bangt noch um Rupp und Geiger. Demirbay und Amiri fallen aus.

STATISTIK: Hoffenheim siegte zuletzt zweimal gegen Werder. Davor gab es in 17 Begegnungen jedoch nur einen Erfolg.

BESONDERES: Mit den Hoffenheimern Gnabry und Grillitsch kehren zwei Ex-Bremer ins Weserstadion zurück.

Eintracht Frankfurt - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Spielt die Eintracht um die Europa-League-Plätze mit? Oder bricht sie wieder so ein wie in der Rückrunde der vergangenen Saison?

PERSONAL: Bei Frankfurt fehlen die Verteidiger Abraham und Falette. Freiburgs Probleme liegen im Mittelfeld: Höfler und Ravet fallen aus.

STATISTIK: In Frankfurt gab es in der Bundesliga noch nie ein Remis zwischen beiden Teams. Freiburg gewann drei der vergangenen fünf Spiele in der Commerzbank Arena.

BESONDERES: Gleich drei Ex-Frankfurter spielen beim SC Freiburg: Kempf, Torwart Klandt und Ignjovski.

FC Augsburg - Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Nach 24 Punkten in der Rückrunde will Augsburg weiter für den Klassenverbleib punkten. Wieder einmal Überlebenskampf heißt es für den HSV. Aus den letzten vier Spielen holte der Vorletzte nur zwei Punkte.

PERSONAL: Bei den Schwaben fehlt Torjäger Finnbogason. Gisdol muss auf den Schweden Ekdal und Holtby verzichten. Den wechselwilligen Walace hat er aus dem Kader gestrichen.

STATISTIK: Der HSV ist einer der Lieblingsgegner des FCA. Siebenmal gewannen die Augsburger. Zudem haben die Hamburger keines der letzten sechs Auftaktspiele eines neuen Jahres für sich entschieden.

BESONDERES: Beim 1:0 in der Hinrunde verletzte sich Torschütze Müller beim Jubeln. Seitdem wird er beim HSV schmerzlich vermisst.

Hannover 96 - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Hannover verabschiedete sich mit einem spektakulären 4:4 gegen Leverkusen in die Winterpause. Mainz egalisierte in Bremen einen 0:2-Rückstand und erreichte das Pokal-Viertelfinale.

PERSONAL: Bis auf vier Langzeitverletzte stehen alle 96-Profis zur Verfügung. Mainz muss neben Torhüter Adler auf den gesperrten Latza verzichten. Die Neuzugänge Ujah und de Jong könnten ihre Bundesliga-Rückkehr feiern.

STATISTIK: Hannover verlor in der Hinrunde im eigenen Stadion nur gegen Frankfurt. Mainz wartet seit 14 Spielen auf einen Auswärtssieg.

BESONDERES: Mainz-Rückkehrer Ujah wäre im Sommer fast in Hannover gelandet. Der Transfer scheiterte an der Ablöse.

VfB Stuttgart - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der VfB hat die letzten vier Bundesliga-Partien vor der Winterpause ohne eigenen Treffer verloren. Die Berliner wollen den Schwung vom Jahresende mit sieben Punkten aus drei Spielen mitnehmen.

PERSONAL: Bei Hertha fallen Rekik und Esswein aus. Dem früheren Stuttgarter Ibisevic droht zunächst ein Platz auf der Bank. VfB-Trainer Wolf kann allem Anschein nach auf Innenverteidiger Holger Badstuber setzen. Der ehemalige Nationalspieler absolvierte nach dpa-Informationen das komplette Abschlusstraining. Auch Abwehrkollege Pavard meldete sich fit.

STATISTIK: Gegen die Hertha bestritt der VfB sein erstes Bundesliga-Heimspiel. In der Saison 1963/64 setzten sich die Schwaben am 2. Spieltag mit 2:0 durch. Insgesamt haben die Stuttgarter von 31 Heimspielen gegen die Berliner 17 gewonnen und nur fünf verloren.

BESONDERES: Rückkehrer Gomez steht im Fokus und wird erstmals seit dem 23. Mai 2009 wieder für den VfB auflaufen. Noch im Trikot der Wolfsburger traf er in der Hinrunde beim 3:3 gegen die Hertha.

RB Leipzig - FC Schalke 04 (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Es geht um Platz zwei. RB Leipzig kann mit einem Sieg an den Schalkern wieder vorbeiziehen. Zwei Punkte trennen die beiden Teams.

PERSONAL: Den Leipzigern fehlen verletzungsbedingt zwei wichtige Spieler: Forsberg im Mittelfeld und Halstenberg in der Abwehr. Stürmer Werner ist im Kader, hat aber noch Trainingsrückstand. Sein Pflichtspiel-Comeback gibt Sabitzer. Der Gegner reist ohne Personalprobleme an. Nationalspieler Goretzka ist wieder schmerzfrei.

STATISTIK: Leipzig wartet seit fünf Pflichtspielen auf einen Sieg, Schalke ist seit 13 Pflichtspielen ungeschlagen.

BESONDERES: Nicht für alle Schalke-Fans dürfte sie verjährt sein: Die Schwalbe von Timo Werner beim 2:1 im Hinspiel der Saison 2016/2017.

1. FC Köln - Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Nach dem 1:0 am letzten Hinrundenspieltag gegen Wolfsburg ist bei Schlusslicht FC trotz der schlechtesten Hinserie der Clubgeschichte (6 Punkte) der Glaube an die Rettung zurück.

PERSONAL: Kölner Langzeitverletzte wie Hector sind wieder dabei. Auch Zoller, Osako, Guirassy, Pizarro, Nartey und Risse sind wieder Optionen. Den Gästen fehlen Doucouré, Benes, Strobl, Johnson, Traoré und Bobadilla.

STATISTIK: Die Borussia feierte gegen Köln die meisten Siege in der Bundesliga, umgekehrt gab es für Köln die meisten Niederlagen gegen den Erzrivalen.

BESONDERES: Beim FC ruhen große Hoffnungen auf Terodde. Mit dem vom Ligakonkurrenten Stuttgart verpflichteten Zweitliga-Torschützenkönig der Vorsaison, der bereits von 2009 bis 2011 für die Kölner stürmte, soll der Klassenverbleib doch noch geschafft werden.

Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg (Sonntag, 18 Uhr)

SITUATION: Zwei Bundesliga-Spiele, zwei Siege. Unter der Regie von Trainer Stöger ging es beim BVB zuletzt aufwärts. Der VfL wartet noch immer auf den ersten Auswärtssieg in der Amtszeit von Coach Schmidt.

PERSONAL: Dem BVB fehlen Schmelzer und Guerreiro. Dafür kehren Götze, Piszczek, Castro und Durm zurück. Der VfL muss weiter auf Brooks, Blaszczykowski und Camacho verzichten. Neuzugang Steffen hofft auf sein Debüt.

STATISTIK: Der BVB gewann die letzten fünf Vergleiche, die vergangenen vier Partien gar mit mindestens drei Toren Differenz.

BESONDERES: Die Rückkehr von Piszczek macht dem BVB Mut. Schließlich ist der Rechtsverteidiger mit 20 Spielen der Bundesliga-Profi, der im vergangenen Jahr am längsten ungeschlagen war.

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