Fußball: Benny Raabe ist der Matchwinner für A-Ligist Westfalia Osterwick / 1:0 beim SV Gescher Erst geduckt, dann getroffen

Gescher / Osterwick. Kurz vor knapp fiel die Entscheidung. Nach einem blitzschnell vorgetragenen Angriff aus der eigenen Hälfte spielte Niklas Weßling den finalen Pass zu Benny Raabe, in der Meisterschaft mit zehn Treffern erfolgreichster Schütze des A-Kreisligisten Westfalia Osterwick. Kalt wie eine Hundeschnauze, kein bisschen nervös, nutzte Raabe die Maßvorlage zum 1:0-Auswärtssieg beim Bezirksligisten SV Gescher.

Von Ulrich Hörnemann
Fußball: Benny Raabe ist der Matchwinner für A-Ligist Westfalia Osterwick / 1:0 beim SV Gescher : Erst geduckt, dann getroffen
Dicke Luft im Gescheraner Strafraum: „Hubi“ Roling köpft den Ball aus der Gefahrenzone. Benny Raabe duckt sich weg. „Matze“ Efsing, Kapitän des SVG, hat sich lang gelegt. Foto: Ulrich Hörnemann

Engin Yavuzaslan, sein Trainer, sprach hinterher von „einem Testspiel auf Augenhöhe“ mit „viel Tempo“ und „hohem Aufwand“. Mit der aktuellen Form seiner Schützlinge ist er zufrieden. „Heute waren wir zwei Klassen besser als noch gegen Merfeld“, sah er eine deutliche Steigerung, „allerdings hätten wir unsere Konterchancen intelligenter ausspielen müssen.“

Die Abwehr bekam ein Extralob. „Als Defensivfanatiker freu’ ich mich immer, wenn hinten die Null steht“, betonte Yavuzaslan, der auch froh ist, dass alle Mann einsatzbereit sind: „Verletzt ist keiner, alle sind fit.“

„Hubi“ Roling , einer der Führungsspieler in Gescher , wollte die Niederlage nicht überbewerten. „Das ist halt Vorbereitung“, stellte er fest, „noch bleiben uns zwei Wochen bis zum ersten Punktspiel.“

In Durchgang eins sei die Partie etwas zerfahren gewesen. „Robert Prozmann und Niklas Segbers hatten zwei dicke Möglichkeiten“, bemerkte „Hubi“ Roling, „eine Führung wäre aber schmeichelhaft gewesen.“ Zur Pause hieß es 0:0. Etwas besser wurde es in Hälfte zwei. „Doch auch da haben wir die Zweikämpfe nicht richtig angenommen“, monierte Roling die fehlende Aggressivität. „Dann verlierst du eben so ein Spiel.“ Dass es beim Schlusspfiff 1:0 für Osterwick stand, sei ein wenig unglücklich gewesen.

Das Ergebnis bereitete ihm keinerlei Kopfzerbrechen. „Dass wir momentan einige Verletzte haben, ist viel schlimmer“, dachte er an das üppige Lazarett mit vier Stammkräften, „neben René Böing und André Wllermann sind jetzt auch noch Dennis Schültingkemper und Marco Ostendarp dazugekommen.“

Ob sie für das Auswärtsspiel am 19. Februar beim Tabellendritten TuS Haltern II einsatzbereit sind, weiß er auch noch nicht.

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