Bezirksliga: SV Gescher hat Heimvorteil gegen den Kellerrivalen FC Epe Punkten für den Klassenerhalt

Gescher (uh). An den Saisonauftakt kann er sich noch sehr gut erinnern. „Die Hinrunde hat schlecht angefangen“, erzählt Frank Schulz, „gegen den FC Epe und Adler Buldern haben wir verloren.“ Seine klare Ansage: „Wir müssen jetzt eine bessere Rückserie spielen.“

Von Ulrich Hörnemann
Bezirksliga: SV Gescher hat Heimvorteil gegen den Kellerrivalen FC Epe: Punkten für den Klassenerhalt
Stefan Ostendarp, Angreifer beim SV Gescher Foto: Ulrich Hörnemann

Punkten will der Bezirksligist SV Gescher, der aktuell auf dem vorletzten Platz steht, ein Zähler hinter dem Sonntagsgegner FC Epe, der auf dem Kunstrasen am Ahauser Damm gastieren wird. „Wir haben die Punkte bitternötig, wenn wir die Klasse halten wollen.“ Ansonsten droht der Abstieg in die Kreisliga A.

Der tiefe Fall in den Tabellenkeller ist vor allem in der dünnen Personaldecke begründet. „Woche für Woche haben wir damit zu kämpfen, dass immer wieder wichtige Spieler fehlen.“ Mit diesem Manko muss sich der Trainer seit Monaten herumschlagen. „Auch diesmal drohen Ausfälle“, berichtet er, „Nils Epping muss arbeiten. Robin Nolte und Marius Winkling sind angeschlagen. Ihr Einsatz ist fraglich.“ Ihm bleibt nur noch ein gesunder Innenverteidiger: Kapitän Mathias Efsing. Auch die Abteilung Attacke ist von einem Aderlass nicht verschont worden. Marius Upgang-Rotert, die Leihgabe aus der zweiten Mannschaft, wird in den letzten beiden Begegnungen bis zur Winterpause nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Niklas Segbers ist weiterhin angeschlagen, kann aus beruflichen Gründen auch nicht so trainieren, wie es erforderlich wäre.

Aber Frank Schulz ist ein Kämpfertyp. Lamentieren will er nicht. „Wir müssen einen ordentlichen Start hinlegen.“ Im August haben sie noch in Epe verloren. „Die Niederlage war absolut unnötig“, schaut er zurück, „doch das ist Schnee von gestern, interessiert heute keinen mehr.“ Schulz vertraut seinen Schützlingen, die in den vergangenen Wochen gute Form gezeigt und gleichwohl Federn gelassen haben.

Denn die Unparteiischen meinten es nicht besonders gut mit den Gescheranern. „Zuletzt fehlte uns das Quäntchen Glück, woran auch die Schiris beteiligt waren“, stellt Schulz fest, „das war gegen Deuten so und auch gegen Wüllen.“ Darum hofft er, „dass bei den kniffligen Entscheidungen nicht ständig gegen uns entschieden wird“. 7 Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Gescher, Kunstrasen, Ahasuer Damm

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