Gescher Ein Riesensprung zum Klassenerhalt

Gescher. Am Ende einer hitzigen Auseinandersetzung kochten die Emotionen hoch. Nils Sterken, der Kampfhahn aus Weseke, lieferte sich in Höhe der Eckfahne ein bissiges Duell mit Dennis Schültingkemper und deutete eine Kopfnuss an. Referee Kristoffer Klug hatte alle Hände voll zu tun, damit ihm die Spielleitung kurz vor Schluss nicht aus den Händen glitt. „So ganz auf der Höhe war der Schiri nicht“, äußerte sich Frank Schulz betont diplomatisch. Vier gelbe Karten gab es für die Gescheraner, eine mehr für die Gäste, die sichtlich sauer reagierten auf die knappe 0:1-Niederlage.

Von Ulrich Hörnemann
Gescher: Ein Riesensprung zum Klassenerhalt
Wer zu spät kommt, den bestraft der Barden: Jan Geesing, die Nr. 4 aus Weseke, kommt über die Grasnarbe geflogen, doch Jan-Niklas Barden, flink wie ein Wiesel, ist nicht zu packen. Foto: az

Die beiden Rivalen sind nicht gerade in enger Freundschaft miteinander verbunden. Sie mögen sich nicht – das war bei jedem Zweikampf zu spüren.

Mit diesem hochverdienten Sieg machte der Bezirksligist SV Gescher einen Riesensprung zum Klassenerhalt, zumal die letzten drei Spiele alle auswärts ausgetragen werden. „Zunächst mal freuen wir uns über diesen Dreier“, sagte Schulz, „dann seh’n wir weiter . . . “

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