Kreisliga A: Zoui Allai nach 6:1 gegen DJK-VBRS II nur mit 60 Minuten zufrieden Halbes Dutzend macht nicht glücklich

Osterwick/Coesfeld (fw). Das halbe Dutzend machte ihn nicht rundum glücklich. „Auf die Leistung der letzten halbe Stunde bin ich stinksauer“, schüttelte Zoui Allali den Kopf. „Das war eine Katastrophe!“ Zu gerne hätte der Westfalia-Spielertrainer gesehen, dass sein Personal bis zum Schlusspfiff konsequent Vollgas gibt – so aber meinten es die Osterwicker gnädig mit der DJK Coesfeld-VBRS II und beließen es beim 6:1-Erfolg.

Von Frank Wittenberg

Damit waren die Gäste gut bedient, die an diesem Tag in vielen Situationen überfordert waren. „Die Jungs haben ja gut gekämpft“, nahm Frank Oelmann sein Personal in Schutz. „Aber zurzeit sind zu viele Schlüsselspieler verletzt, und dann reicht es gegen so starke Mannschaften wie Osterwick nicht.“

Als Zoui Allali in der zweiten Minute nach einer Ecke von Timo Mevenkamp das 1:0 köpfte, war das schon die dritte Großchance der Westfalia, die von der ersten Sekunde an ein Feuerwerk abbrannte. „60 Minuten lang war das super mit viel Tempo und Druck“, bilanzierte der Spielertrainer. Mit einem Hammer-Freistoß aus 17 Metern legte Benjamin Raabe das 2:0 nach (22.), ehe erneut Allali eine Mevenkamp-Ecke zum 3:0 über die Linie drückte (45.). Überhaupt brannte es bei Standards lichterloh vor dem Tor der DJK-VBRS. „Das zieht sich leider schon durch die ganze Saison“, stellte Oelmann fest, der an seinen Torwart André Konrad noch ein Extra-Lob verteilte: „Er hat sich angeschlagen in die Bude gestellt und noch einige Dinger rausgeholt.“

Nach der Pause erhöhte Pascal Leipelt mit einem feinen Solo auf 4:0 (55.), ehe Timo Mevenkamp unbedrängt aus 25 Metern auf 5:0 erhöhen durfte (58.). Eine Minute später gelang Lucas Jacobs der Ehrentreffer. Nachdem Jan-Frederik Tendiek nach zwei Fouls binnen drei Minuten die gelb-rote Karte gesehen hatte (74.), setzte Daniel Richter in der 84. Minute per Kopf den Schlusspunkt zum 6:1. 7 Westfalia Osterwick – DJK Coesfeld-VBRS II 6:1; Tore: 1:0 Zoui Allali (2.), 2:0 Benjamin Raabe (22.), 3:0 Zoui Allali (45.), 4:0 Pascal Leipelt (55.), 5:0 Timo Mevenkamp (58.), 5:1 Lucas Jacobs (59.), 6:1 Daniel Richter (84.).

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