Kreisliga A: Westfalia Osterwick schlägt TSG Dülmen mit 2:0-Toren Ein Sieg des Willens

Osterwick. Der Ritterschlag war ihnen sicher. „Männer, ein Riesen-Kompliment, ihr habt gemacht und getan, ihr wolltet die drei Punkte, das war deutlich zu sehen“, lobte Engin Yavuzaslan die Seinen nach dem 2:0 gegen den Gast TSG Dülmen II, „das war heute ein Sieg des Willens!“

Von Ulrich Hörnemann
Kreisliga A: Westfalia Osterwick schlägt TSG Dülmen mit 2:0-Toren : Ein Sieg des Willens
Starke Leistung: Lars Knipper (links) und Timo Mevenkamp (rechts), beide Westfalia Osterwick. Foto: az

Der Trainer von Westfalia Osterwick hatte in den 90 Minuten gefühlt fast so viele Kilometer zurückgelegt wie seine Spieler. Nonstop war er die Seitenlinie mit kaputtem Fuß rauf und runter gehumpelt. Wie ein Einheizer brüllte Engin Yavuzaslan seine Kommandos aufs Feld. Lauthals moderierte er seine Mannschaft zum Erfolg.

Nach einer eher gemütlichen Startphase sorgten die Hausherren schon in der ersten Hälfte mit zwei Freistößen für die Entscheidung. Niklas Weßling hämmerte die Bälle scharf in den gegnerischen Sechzehner. Timo Mevenkamp (23. Minute) traf mit einem strammen Schuss und Käpt’n Tobias Paschert (31.) per Kopfball. Robin Drees, der Schnapper aus Dülmen, schimpfte wie ein Rohrspatz auf seine Vorderleute: „Elfmeter sind bei uns nicht so gefährlich wie Standardsituationen.“.

Die Dülmener ihrerseits konnten selbst einen Strafstoß (Handspiel von Paschert) nicht nutzen. Jan Simon-Wilmer (60.) parierte und ließ auch in der Folgezeit keinen Treffer zu. Obwohl die Osterwicker die letzten 20 Minuten in Unterzahl waren, weil Florian Göbel (Zerrung) verletzt und das Auswechselkontingent bereits ausgeschöpft war, hielten sie die Null fest. 7 Westfalia Osterwick - TSG Dülmen II 2:0; Tore: 1:0 Timo Mevenkamp (23.), 2:0 Tobias Paschert (31.)

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