Fußball: Osterwick heute gegen Vreden
Hammerharte Pokal-Aufgabe

Osterwick. Der Pokalspielleiter habe sich noch nicht bei ihm gemeldet, erzählt Engin Yavuzaslan, der sich doch ein wenig verwundert zeigt, dass er bislang keine Antwort erhalten hat. „Dabei habe ich Anfang der Woche den Antrag gestellt, dass das Spiel gegen Vreden nur 2 x 15 Minuten dauert und wir zwei Torhüter einsetzen dürfen“, meint Yavuzaslan mit todernster Miene.

Samstag, 25.11.2017, 11:21 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 24.11.2017, 14:19 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 25.11.2017, 11:21 Uhr
Treffsicher: Luis Lammers (links) ist mit neun Toren der gefährlichste Angreifer von Westfalia Osterwick. Tobias Lanvers und Timo Mevenkamp waren jeweils siebenmal erfolgreich. Foto: Frank Wittenberg

„Na ja, Scherz beiseite“, sagt der Spielertrainer von Westfalia Osterwick gleich darauf, „das wird ein echtes Highlight gegen ein absolutes Spitzenteam.“ In der Tat: Die Vredener haben in der vergangenen Saison nur knapp den Aufstieg in die Oberliga verfehlt, aktuell sind sie Tabellenzweiter der Westfalenliga.

Na klar hat Engin Yavuzaslan gehörigen Respekt, aber keine Angst. „Tendenziell treffen wir auf eine Oberliga-Mannschaft“, betont er, „Vreden spielt einen exzellenten Ball. Das wird sehr, sehr schwer! Für uns ist das eine Art Konditionstraining.“ Denn die technisch versierten Gäste werden die Osterwicker Spieler laufen lassen. „Das ist ein Spiel mit Lernfaktor“, bemerkt Yavuzaslan, „wir sind bereit!“

Für den Spitzenreiter der Kreisliga A ist dies der Auftakt einer anstrengenden Tournee bis zur Winterpause. „Danach kommen die Mammutaufgaben gegen Billerbeck und Legden“, verkündet Engin Yavuzaslan, der die Meisterschaft und nicht den Pokal in den Mittelpunkt rückt, „deshalb ist es oberste Priorität, dass sich gegen Vreden bloß keiner verletzt.“ Ausfälle hat er eh schon genug: Daniel Richter, Benny Raabe und Tobias Schönnebeck sind verletzt. Tobias „Bomber“ Lanfers ist wegen der fünften gelben Karte heute gesperrt.

Haushoher Favorit sind die Vredener, die vom Nottulner Marcus Feldkamp bereits im vierten Jahr trainiert werden. Wie Engin Yavuzaslan wird auch er im Sommer den Verein verlassen.

Während Yavuzaslan dem Noch-Landesligisten DJK Eintracht Coesfeld-VBRS bereits sein Ja-Wort gegeben hat (wir berichteten), sucht Feldkamp derzeit einen neuen Klub, vorzugsweise aus der Oberliga.

Die Begegnung wird heute auf dem Osterwicker Kunstrasen ausgetragen. „ Da trainieren wir auch“, teilt Yavuzaslan mit, „der Naturrasen ist wegen des Dauerregens in den vergangenen Tagen viel zu tief.“ Dort zu spielen, würde das Verletzungsrisiko unnötig erhöhen. Bis zur Winterpause möchte er keinen Akteur mehr verlieren. 7 Anstoß: heute, 14 Uhr, Westfalia-Stadion, Kunstrasen

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