Weltcup in St. Moritz Hermann und Jungk holen zweite Plätze beim Skeleton-Weltcup

Zwei zweite Plätze durch Tina Hermann und Axel Jungk sowie die erfüllte Olympia-Norm von Anna Fernstädt: Skeleton-Cheftrainer Müller kann nach den Rennen in St. Moritz zufrieden Bilanz ziehen.

Von dpa
Axel Jungk schaffte in St. Moritz seine beste Platzierung in diesem Olympia-Winter.
Axel Jungk schaffte in St. Moritz seine beste Platzierung in diesem Olympia-Winter. Foto: Urs Flueeler

St. Moritz (dpa) - Nach zwei zweiten Plätzen durch Tina Hermann und Axel Jungk hat Skeleton-Cheftrainer Jens Müller eine zufriedene Wettkampfbilanz beim Weltcup in St. Moritz gezogen.

«Nach dem Abschlusstraining war ich mir nicht sicher, ob wir vorne reinfahren können. Die Mädels haben sich zum Rennen hin aber gesteigert. Am Start haben sie das Maximale für sich rausgeholt und auch in der Bahn gute Fahrleistungen gezeigt», sagte Müller nach durchwachsenen Trainingsfahrten.

Für Ex-Weltmeisterin Tina Hermann aus Königssee war es in diesem Winter der dritte zweite Platz. Nach zwei Läufen hatte sie am Freitag 0,42 Sekunden Rückstand auf die siegreiche Österreicherin Janine Flock. Dritte wurde die Kanadierin Elisabeth Vathje. Anna Fernstädt aus Berchtesgaden kam auf Rang fünf und schaffte somit die interne Olympia-Norm. Die gesundheitlich leicht angeschlagene Weltmeisterin Jacqueline Lölling leistete sich einige Fahrfehler, verteidigte mit Rang sechs aber ihre Führung im Gesamtweltcup.

Bei den Männern steigerte sich Jungk, der nach dem ersten Durchgang noch Dritter war. Der Oberbärenburger musste nur den überragenden Südkoreaner Yun Sungbin, der seinen fünften Sieg im fünften Rennen holte, den Vortritt lassen. Dritter wurde Weltmeister Martins Dukurs aus Lettland. Alexander Gassner aus Winterberg verpasste das Podium als Vierter um drei Hundertstelsekunden. Der Oberhofer Christopher Grotheer wurde Achter.

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