Paralympics
Schneechaos: Paralympics-Team verspätet abgeflogen

Pünktlich nach dem Ende der Paralympics kam der Winter in den Kaukasus. Wegen heftiger Schneefälle saß die deutsche Mannschaft in den Athletendörfern fest und reiste erst verspätet ab.

Montag, 17.03.2014, 16:08 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 17.03.2014, 15:48 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 17.03.2014, 16:08 Uhr

Sotschi (dpa) - Ein unerwartet heftiger Wintereinbruch hat die Abreise der deutschen Mannschaft von den Paralympics in Sotschi um eine halbe Stunde verzögert. Wegen heftiger Schneefälle in der Nacht auf Montag waren das nordische und das alpine Team in ihren Athletendörfern eingeschlossen.

Die Straßen waren gesperrt, auch die Seilbahnen fuhren nicht. Besonders hart hatte es das Ski nordisch-Team im Mountain Village Housing getroffen, das erst mehr als drei Stunden nach der geplanten Abfahrt per Seilbahn nach Krasnaja Poljana kam. Anschließend fand der Busfahrer nicht das richtige Abflugterminal.

Der Flug LH 1475 startete statt um 17.30 Uhr Ortszeit erst 41 Minuten später nach Frankfurt/Main. Um 9.30 Uhr Ortszeit war die Abreise ursprünglich geplant, bis um 11.00 Uhr sollten die Quartiere übergeben werden. Wegen des vielen Neuschnees aber steckten die Teams in ihren Dörfern oberhalb von Krasnaja Poljana fest, weil die Straßen nicht geräumt und unpassierbar waren. «Es fährt auch keine Seilbahn», berichtete Team-Sprecherin Marketa Marzoli aus dem Alpin-Lager.

Statt eines Reisebusses habe zudem nur ein normaler Linienbus zur Verfügung gestanden. Das nordische Team um die zweifache Paralympics-Siegerin Andrea Eskau musste sogar wieder aus dem Bus aussteigen und ins Restaurant gehen. «Die Norweger sind davon auch betroffen. Hier herrscht das totale Chaos», sagte Sprecher Joachim Hahne.

Wegen der verspäteten Abreise verzögerte sich auch der Empfang der Mannschaft um Fünffach-Siegerin Anna Schaffelhuber auf dem Flughafen Frankfurt/Main. Dieser war unmittelbar nach der ursprünglich geplanten Ankunft gegen 18.35 Uhr MEZ vorgesehen.

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