Auto Auf der Rennstrecke den Rausch der Geschwindigkeit erleben

Keine Lust mehr auf Tempo-50-Zone? Einmal mit Highspeed und quietschenden Reifen über eine bekannte Rennstrecke brettern? Ohne Gegenverkehr und Blitzer-Wahnsinn ans Limit gehen, das klappt schon für kleines Geld. Lesen Sie hier, wo es Adrenalin auf der Überholspur gibt.

Von Allgemeine Zeitung Coesfeld
Auto: Auf der Rennstrecke den Rausch der Geschwindigkeit erleben
Foto: pixabay.com Meromex

Spezielle Anbieter ermöglichen das Erlebnis Rennstrecke

Online können Sie sich mit wenigen Klicks ein PS-starkes Muscle Car wie einen Ford Mustang, einen Supersportwagen wie den McLaren MP4 oder einen Klassiker von Porsche, Ferrari oder Lamborghini mieten. Doch der Fahrspaß auf deutschen Straßen ist nicht grenzenlos. Auf der Autobahn existiert zwar kein generelles Tempolimit, ungehindert zu beschleunigen und die 200-Marke zu knacken ist aber aufgrund von Baustellen und Staus kaum möglich – wer richtig schnell fährt, gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmer!

Anders sieht es natürlich auf richtigen Rennstrecken aus, von denen es in Deutschland diverse gibt. Nürburgring, Hockenheimring und Sachsenring sind nur die bekanntesten. Aber: Bei den großen Autovermietern lassen sich zwar PS-starke Mietwagenwagen ausleihen – auf Rennstrecken darf man mit denen aber nicht fahren. Das ermöglichen spezielle Anbieter vor Ort an den Rennstrecken und Erlebnis-Plattformern wie jochen-schweizer.de – dort finden Sie über 70 Motorsport-Erlebnisse allein in der Umgebung von Münster.

Sportwagen selbst steuern oder im Renntaxi mitfahren

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Wer so ein Renn-Erlebnis bucht, muss sich vorher entscheiden: selbst fahren oder mitfahren? Beim Rennstrecken-Training auf dem Bilster Berg in Bad Driburg oder dem Circuit de Spa-Francorchamps (Belgien) können PS-Fans beides erleben. Zunächst drehen Teilnehmer als Beifahrer ein paar Runden im Porsche 911 GT3 oder Mercedes AMG GT-S und erhalten eine Einweisung, danach übernehmen sie selbst das Steuer. So ein Tageskurs kostet etwa 500 Euro. Teilnehmer müssen älter als 25 sein, mindestens seit drei Jahren einen Führerschein haben und über ausreichend Fahrpraxis verfügen.

Nervenkitzel verspricht auch das KTM-X-Bow-Rennstreckentraining auf dem Red Bull Ring in Österreich. Kein Dach, keine Windschutzscheibe, 240 PS bei knapp 800 Kilogramm: Die flachen KTM-Flitzer bieten Formel-1-Feeling, beschleunigen von 0 auf 100 in sagenhaften 3,9 Sekunden! Auch in Köln, Frankfurt am Main und Stuttgart lässt sich das pfeilschnelle Spaßmobil ausprobieren, zu Preisen ab 200 Euro. Auf dem Nürburgring gibt es sogar die Möglichkeit, in einem umgebauten Formel-1-Doppelsitzer mitzufahren!

Rasant geht es auch beim Renntaxi-Triathlon im Racepark Meppen zu. Für 400 Euro dürfen Geschwindigkeitsliebhaber als Co-Pilot mit einem Profi-Fahrer auf die Strecke – in pfeilschnellen Sportwagen wie Lamborghini Gallardo und Ferrari F430. Anschnallen, zurücklehnen und genießen!

Auch Motorräder gibt’s als Renntaxen – wenn es als Sozius mit Vollspeed durch die „Grüne Hölle“ der Nordschleife des Nürburgrings geht, bleibt sogar erfahrenen Motorradfahrern die Luft weg!

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