Multimedia Wetten, dass ... aber richtig!

Am 14. August begann der 1. Spieltag der neuen Bundesligasaison. Grund genug, den Spielplan groß und prominent an den Kalender zu heften – so dass auch jeder Mitbewohner und Fernseh-Mitbenutzer informiert ist. Doch nicht erst zum Anpfiff des jeweiligen Spiels plant der Fußballfan, sondern bereits weit im Vorfeld – dann, wenn es darum geht, zu tippen, wer den Pokal holt. Denn wer sich für Sportwetten begeistert, muss einiges an Wissen mitbringen.

Von Allgemeine Zeitung Coesfeld
Multimedia : Wetten, dass ... aber richtig!

Wer sich mit dem Thema Sportwetten beschäftigen möchte, der kommt nicht darum, die verschiedenen Arten von Sportwetten kennenzulernen. Wird die professionelle Wett-Ebene (und damit auch die Profi-Buchmacher) ausgegrenzt, gibt es neben vielen Sonderformen die folgenden Formen von Sportwetten:

Einzelwette: Die Einzelwette wird oft als Überbegriff für eine Tendenzwette, eine Ergebnis- oder eine Resultatwette verwendet. Der Unterschied liegt darin, entweder nur auf Sieg, Niederlage oder Unentschieden zu tippen (Tendenzwette) oder sich auf ein genaues Ergebnis festzulegen (Ergebniswette).

Handicapwette: Bei einer Handicapwette hat eine Gruppe einen Vorsprung. Das ist immer dann zu bedenken, wenn das vermeintliche Endergebnis feststeht, denn dann gilt es den Vorsprung zu addieren, was womöglich ein ganz anderes Ergebnis zu Tage fördern kann. Ein Handicap wird dann eingesetzt, wenn die Leistungserwartung der antretenden Teams stark schwankt.

Over/Underwette: Die Overwette liegt aktuell im Trend – insbesondere beim Fußball , seltener hingegen beim Tennis . Bei dieser Wettvariante ist nicht die Tendenz entscheidend, sondern die Anzahl der gefallenen Tore. Das Pendant ist die Underwette, bei der gewettet wird, dass weniger als X Tore fallen.

Spreadwette: Spreadwetten sind im Grunde die amerikanische Version einer Handicapwette, denn auch hierbei wird ein Vorsprung oder ein Rückstand mit dem Endergebnis verrechnet. „Spread“ bedeutet übersetzt „Unterschied“ und genau dieser soll durch die Vergabe eines Vorsprungs an das schwächere Team nivelliert werden.

Wettstrategien im Überblick

Hier sollen die einfachsten drei Wettstrategien kurz erläutert werden, denn es gibt viele Hobby-Sportwetter, die ihre Strategien und Kniffe immer wieder umändern und professionalisieren.

1.)    Die Unentschieden-Wette

Wie der Name schon vermuten lässt, wird darauf gewettet, dass ein Spiel unentschieden ausgeht. Wird die Wette verloren, wird auf die nächste Spielpaarung (des gewählten Fokus-Teams) ebenso auf „unentschieden“ getippt (und zwar mit doppeltem Einsatz). Diesem Prinzip folgt die Unentschieden-Wette solange, bis die Wette gewonnen wird. Die Unentschieden-Wette ist der Klassiker unter den Fußballwetten. Diese Wettstrategie hat im Übrigen einen statistischen Hintergrund, der besagt, dass 20 bis 30 Prozent der Spiele im Laufe einer Saison mit einem „Unentschieden“ enden. Experten setzen in der Regel auf Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte oder auf Top-Teams im Auswärtsspiel.

2.)    Die „3 aus 5“-Wette

Diese Wette bezeichnet eine Torschützenwette, bei der gewettet wird, dass mindestens drei der ausgewählten fünf Torschützen (aus bis zu fünf Teams) ein Tor schießen. Wer Fußballkonferenzen im Fernsehen oder im Radio verfolgt, wählt oft diese Wettvariante, bei welcher jeder Torjubel in punkto Nervenkitzel noch einmal verstärkt wird. Auch diese Wettstrategie ist statisch begründet, denn die besten Torschützen verursachen in aller Regel jedes dritte Tor. Wer diese Strategie wählt, sollte gute Kenntnisse der Spielerlandschaft besitzen – und die Spieler sowohl in ihrem Sport als auch in der aktuellen Presse verfolgen, denn nicht nur das Können, sondern auch die aktuelle Verfassung ist hier ein wichtiger Faktor.

3.)    Die Einzelwette auf den Favoriten

Wer vom Sieg des „eigenen“ Teams überzeugt ist, der wird die Strategie einer Einzelwette wählen. Gewettet wird auf ein bestimmtes Spielergebnis des Favoritenteams. In der Regel wird auf alle Standard-Ergebnisse in der gewünschten Tendenz gewettet. Zu bedenken bleibt dabei die Leistung des Favoritenteams und des Gegners – und das heißt: Wer sich auf Einzelwetten spezialisieren will, muss viel Zeit für die Recherche aufwenden.

Eine klare Erfolgsprognose gibt es indes nicht. Und so mancher tippt auch ohne eine ausgeklügelte Strategie mit Erfolg, was die Geschichte eines Oberfranken zeigt, der auf Anhieb gleich 15 Fußballspiele richtig tippte.

Tendenzen: Wer wird Deutscher Meister 2015/2016?

Noch bevor der erste Ball in der ersten Bundesliga gekickt wurde, laufen die Spekulationen bereits auf Hochtouren. Sportwettentest.net fragt, wer Deutscher Meister 2015/2016 werden wird und sieht den FC Bayern München hoch im Kurs. Der Titelverteidiger beginnt die neue Saison am 14. August um 20.30 Uhr. Besonders spannend wird die Begegnung mit dem Hamburger SV nicht zuletzt auch wegen der Begegnung im Februar, bei der der FC Bayern München mit 8:0 den HSV besiegte, wie welt.de als Vorankündigung auf den baldigen Bundesligastart noch einmal in Erinnerung ruft. Am 1. Spieltag, der am 14., 15. und 16. August stattfinden wird, stehen indes noch weitere Teams auf dem Platz, die im Einzelnen auch unter sport1.de nachzulesen sind. Auch ran.de ermöglicht via Liveticker den Fußballfans und Wettfreunden ständig auf dem Laufenden zu bleiben.

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